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Einen Hund aus dem Tierheim adoptieren - Ihr Ratgeber für die Anfangszeit

Die Entscheidung ein neues Familienmitglied aufzunehmen, kann ein ernster und wichtiger Meilenstein in unserem Leben sein und braucht durchdachte Vorbereitung für jeden werdenden und erfahrenen Hundehalter. Umso vorsichtiger sind wir bei Hunden aus dem Tierheim, da diese möglicherweise von traumatischen Ereignissen geprägt sind. Vielleicht hat das Tier sein geliebtes Herrchen/Frauchen verloren oder es lebte bisher auf der Straße und muss sich ganz neu mit dem Menschen auseinandersetzen sowie sozialisieren. Auch die Fütterung und medizinische Versorgung können in dem bisherigen Leben sowie in dem Tierheim, wo der Hund lebte, alles andere als artgerecht verlaufen sein. Vielleicht musste er minderwertiges Futter fressen, hat keine oder zu starke Medikamente bekommen, welche die unterschiedlichsten gesundheitlichen Folgen mit sich ziehen können.

Ganz wahrscheinlich ist der Hund auch frisch geimpft, entwurmt und eventuell mit Antibiotika behandelt worden – das heißt sein Organismus ist abgeschwächt und braucht schonende Unterstützung sowie viel Geduld und Aufmerksamkeit von dem neuen Besitzer.

Vor dem Einzug des Hundes aus dem Tierheim

Es ist ratsam, so viele Informationen wie möglich über den Hund zu bekommen. Nicht immer ist bekannt zu welchen Bedingungen der Hund vor der Zeit im Tierheim gelebt hat, jedoch sollten Sie stets folgendes im Tierheim selbst erfragen:

  • Wie verhält er sich gegenüber anderen Hunden, Katzen und Menschen?
  • Wie war der gesundheitliche Zustand bei der Aufnahme und wie ist er jetzt?

All das kann für einen guten Start im neuen Zuhause hilfreich sein.

Gute Vorbereitung ist wichtig: Machen Sie den Wohnungscheck

Vor dem Einzug des Hundes kann es hilfreich sein, den Freundes- und Familienkreis wie auch die Nachbarn über den Einzug eines Hundes zu informieren. So sind diese gut vorbereitet, geduldiger und haben eher Verständnis, wenn in den ersten Tagen nicht alles problemlos verläuft. Richten Sie im Vorfeld einen gemütlichen Rückzugsplatz für den Hund ein und entfernen Sie gefährliche Gegenstände wie giftige Pflanzen oder freiliegende Kabel.

Die Erstausstattung für Tierheim-Hunde

Neben der Grundausstattung sollten Sie sich auch im Bezug auf Gesundheit und Ernährung unbedingt vorbereiten. Um den ohnehin beanspruchten Organismus nicht weiter zu belasten, raten wir zu natürlichen Nahrungs- und Pflegemitteln zu greifen. Neben dem gewählten Futter können folgende Ergänzungsmittel hilfreich sein – wir beraten Sie gerne!

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Wenn es sich um einen Welpen handelt, können Sie mit naturreiner Ernährung von Anfang an den Grundstein für dessen Gesundheit legen. Unsere Welpen-Fibel können Sie hier runterladen.

Das richtige Futter für Tierheim-Hunde

Zur Vorbereitung gehört auch sich im Vorfeld zu überlegen, welche Fütterungsart zu Ihrem Alltag und zu Ihrem Tier am besten passen wird. Egal, ob Sie ein gesundes Trockenfutter suchen, saftige Fertigmenüs bevorzugen oder auf BARFen schwören, bei Naturavetal finden Sie 100% natürliche, artgerechte Lösungen in alle Richtungen. Anhand der Fütterungsempfehlung können Sie die benötigten Mengen ausrechnen und den Vorrat für die ersten Wochen schon vor dem Einzug des Hundes aus dem Tierheim besorgen. Die richtigen, hochwertigen Proteine aus Fleisch und wertvollen Innereien sind dabei entscheidend – wie bei den Canis Plus® Alleinfuttermitteln gegeben.

Gesundes Welpenfutter – artgerecht von Anfang an

Für Ihren Welpen oder Junghund bis zum 12. Lebensmonat brauchen Sie die angepasste Menge an Proteinen, Fetten und Mineralien. Canis Plus kaltgepresstes Trockenfutter gibt es in 2 Rezepturen für Welpen und Junghunde – mit leicht verdaulichem Geflügelfleisch oder mit Lachs und Hirse für den Allergiker und sensiblen Hund. Außerdem finden Sie bei uns hochwertiges Welpenfutter in optimaler Zusammensetzung.

Futter für den Senior Hund

Selbst wenn Ihr Hund aus dem Tierheim älter ist, ist es nicht unbedingt notwendig ihn weniger oder anders zu füttern als es für erwachsene Hunde empfohlen wird. Allein das Aktivitätslevel ist entscheidend – ist Ihr Hund noch sportlich und bewegt sich gerne, braucht er eine ausreichende Menge an energiereichem Futter. In unserem Ratgeber-Blog finden Sie hierzu noch weitere Informationen.

Der Einzug: die ersten Tage mit dem neuen Freund

Es ist wichtig, dass Sie den Hund auf das neue, gesunde Futter sofort umstellen, denn trotz der alten Gewohnheiten sollte das alte Futter nicht mit dem Neuen vermischt werden. Vor allem, wenn der Hund vorher minderwertiges Extrudatfutter bekommen hat, darf man dieses mit der neuen, kaltgepressten Variante nicht mischen. Am Anfang geben Sie kleine Mahlzeiten, um eine eventuelle Überforderung zu vermeiden. Snacks und Leckerlis sollte man erst füttern, wenn der Hund sich an die neue Grundnahrung gewöhnt hat.

Zeit zum Kennenlernen

Für einen vertrauensvollen Start zwischen Mensch und Tierheim-Hund ist es wichtig, dass Sie in den ersten Wochen bei dem Hund bleiben. Daher raten wir für diese Eingewöhnungsphase sich viel Zeit zu nehmen oder von zu Hause aus zu arbeiten. So können falsche Verhaltensweisen sofort korrigiert werden und man wächst als Team bei Alltagsaufgaben schnell zusammen. Der Hund sollte ab der ersten Minute eine klare und faire Erziehung genießen, denn diese Maßnahme vermittelt dem Tier Sicherheit. Vermenschlichung aufgrund seiner eventuell schlimmen Vergangenheit sind zu vermeiden, diese führen doch nur zu weiteren Verunsicherungen. Der unsichere Hund braucht einen Chef.

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Wenn der Hund Durchfall hat, können Sie selbst eine Menge tun. Lesen Sie in unseren Blog-Beitrag weiter: Wenn der Hund Durchfall hat: Ursachen und Hilfe

Die wohltuende Darmsanierung für Tierheim-Hunde

Bei einem schwächeren Immunsystem oder einem entkräfteten Organismus, vor allem während des Wechsels auf ein artgerechtes Futter, kann eine Darmsanierung sinnvoll sein! Diese ist jedoch nur zu empfehlen, wenn der Hund ein möglichst naturbelassenes Futter ohne synthetische Zusatzstoffe bekommt. Synthetische Substanzen aus dem Futter und eventuelle Medikamente, Wurmkuren oder Antibiotika können die „guten“ Darmbakterien letzten Endes ungünstig beeinflussen. Wir empfehlen Ihnen eine persönliche Beratung von unserem Experten-Team, denn jeder Hund ist anders und wir helfen Ihnen das optimale Mittel zu finden, zum Beispiel:

  • Ceolife® aus reinem, mikromineralisiertem Zeolith-Pulver für eine schonende Entschlackung
  • Petflora mit Milchsäurebakterien: Die Milchsäure verbessert die Zellregulation, wirkt gegen pathogene Bakterien in der Darmflora und beugt Infekten vor, indem sie die körpereigene Abwehr aktiviert.
  • Mineralmoor: Die einzigartige Zusammensetzung des Moores kurbelt den Stoffwechsel an, sorgt für einen Aufschwung der Darmflora und trägt somit zu einer besseren Verwertbarkeit des aufgenommenen Futters bei.

Die erste Zeit nur an der Leine

Der neue Hund hat in den ersten Tagen noch keine Bindung zu Ihnen und sollte daher außerhalb des Hauses nur an der Leine mit Halsband oder einem geeignetem Geschirr geführt werden. Ansonsten kann es zu gefährlichen, unfreiwilligen Jagdausflügen kommen. Außerdem gibt die Leine auch Sicherheit und „bindet“ das noch fremde Tier an Sie, sodass es nicht zu jedem entgegenkommenden Hund läuft. Auf diese Weise reduzieren Sie auf langfristige Sicht das Risiko für Krankheiten sowie Stress für Ihren Vierbeiner. Nicht jeder Hund ist letzten Endes mit ausschließlich sozial freundlichen Artgenossen aufgewachsen und braucht daher sein Herrchen/ Frauchen als Beschützer sowie Rudelchef. 

Füttern Sie in diesem Sinne während des Spaziergangs Futter aus der Hand, damit Sie für Ihren Hund interessanter sind als das Umfeld.
Trainieren Sie auch in kleinen Schritten, mit Futter als positiver Verstärkung, alltägliche Dinge wie Pfoten- und Ohrensäubern, auf die Seite legen und dergleichen, um in allen Situationen einen ausgeglichenen Partner in seinem Hund zu wissen.

Die Eingewöhnung von Tierheim-Hunden: Eine aufregende Erfahrung für beide Seiten

Den Hund aus dem Tierheim in sein neues Zuhause einzugewöhnen ist eine aufregende sowie einmalige Zeit, welche die Bindung zwischen dem Tier und seiner neuen Familie stark prägt. Eine gründliche Vorbereitung, eine konsequente Erziehung mit klaren Regeln und die lang ersehnte Stabilität sowie Aufmerksamkeit wird dem Hund helfen sich schnell zu integrieren. Die gesunde, natürliche und artgerechte Ernährung schenkt ihm schon nach wenigen Wochen neue Vitalität und Lebensfreude. 

Füttern Sie in diesem Sinne während des Spaziergangs Futter aus der Hand, damit Sie für Ihren Hund interessanter sind als das Umfeld.
Trainieren Sie auch in kleinen Schritten, mit Futter als positiver Verstärkung, alltägliche Dinge wie Pfoten- und Ohrensäubern, auf die Seite legen und dergleichen, um in allen Situationen einen ausgeglichenen Partner in seinem Hund zu wissen. 

Wir wünschen Ihnen eine lange und wunderschöne Zeit mit dem neuen Hund und bieten Ihnen unsere Hilfe an. Mit unserem Expertenteam aus Tierheilpraktikern und Tiermedizinischen Fachangestellten stehen wir Ihnen bei allen Fragen immer gerne zur Seite!

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