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Interview

Allergien beim Hund – einfach erklärt

Das Interview mit Kerstin & Laura von WAU – der österreichische Hunde-Podcast und Ursula Berk vom Naturavetal®-Expertenteam

Was genau ist eigentlich eine Allergie? Wie entsteht sie? Warum sind so viele Hunde von Allergien betroffen und welche Möglichkeiten hat man als Hundebesitzer, wenn der eigene Hund unter Allergien leiden sollte? Und zu guter Letzt: Wie soll man die komplexen Zusammenhänge zwischen Allergien, Verdauungssystem und Immunsystem erklären, ohne dass daraus ein 4-stündiger, wissenschaftlicher Vortrag wird, dem bereits nach 2 Stunden niemand mehr folgen kann oder will?

Kerstin & Laura von WAU – der österreichische Hunde-Podcast und Ursula Berk vom Naturavetal-Expertenteam in Österreich ist genau dies in der spannenden Podcast-Folge „Allergien beim Hund“ gelungen. In 45 Minuten sprechen die Drei in dem Interview genau über das Thema, das viele Hundehalter brennend interessiert: Allergien beim Hund.

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Das Interview von WAU

Allergien beim Hund

Viele weitere wertvolle Tipps und Informationen rund um das Thema Allergien beim Hund gibt es in Kürze in der Podcast-Folge im Interview mit Ursula Berk, Ansprechpartnerin für Naturavetal® in Österreich.

Was ist eine Allergie beim Hund? ​

Bei einer Allergie handelt es sich, vereinfacht erklärt, um eine Überreaktion des Immunsystems. Der Körper hat ein komplexes Abwehrsystem gegenüber Krankheitserregern und Fremdstoffen, unser Immunsystem. Dieses ist sehr komplex aufgebaut und hoch reaktiv, dadurch aber leider auch anfällig für Fehler. So ein Fehler kann sich durch eine Allergie zeigen. Hier reagiert das Immunsystem auf einen Stoff, der eigentlich harmlos ist, mit einer Abwehrreaktion. Diesen Stoff bezeichnet man als Antigen oder Allergen.

Wie entsteht eine Allergie beim Hund und welche Allergie-Typen gibt es?

Jeder Allergie-Typ entsteht auf die gleiche Art, denn es gibt immer einen sogenannten Erstkontakt, bei dem der Körper mit einem Allergen in Kontakt kommt und das Allergen als Bedrohung einstuft. Dieser Kontakt läuft allerdings äußerlich völlig symptomlos ab, so dass der Hundebesitzer nicht erkennen kann, was gerade in dem Tier vorgeht. Innerlich sieht es da aber anders aus, denn hier geraten die Abwehrzellen in Alarmbereitschaft.

Es gibt die Allergie vom Sofort-Typ. Hier setzt die Reaktion bzw. Abwehr sofort, manchmal sogar binnen weniger Minuten, ein. Immunglobulin E wird vermehrt gebildet was eine Kettenreaktion auslösen kann. In Folge dieser wird z.B. Histamin freigesetzt. Histamin bringt die bekannten Allergiesymptome hervor. Hierzu zählen Juckreiz, Erbrechen, Durchfall und verschiedene, weitere Arten von Hautreaktionen. Im schlimmsten Fall kommt es zum Anaphylaktischen Schock.

Es gibt jedoch auch die Allergie vom Spät-Typ. Hier setzt die Reaktion zeitversetzt ein und die klassischen Allergiesymptome machen sich erst nach einer gewissen Verzögerung, bei einem erneuten Kontakt mit dem Allergen, bemerkbar.

Welche Arten von Allergien gibt es beim Hund?

Im Prinzip kann eine Allergie bei jedem Hund, zu jeder Zeit, gegen jeden Stoff auftreten. Zu den bekannteren und weit verbreiteteren Allergien zählen allerdings:

  • Futtermittelallergien
  • Flohspeichelallergien
  • Pollenallergien
  • Milbenallergien
  • Kontaktallergien

Gibt es spezielle Fleisch-Sorten für den Hund mit Allergie?

Wie bereits beschrieben, kann eine Allergie nur dann entstehen, wenn es einen Erstkontakt zwischen dem Hund und dem Allergen gegeben hat. Fleischquellen, die der Hund noch nie in seinem Leben bekommen hat, können, wenn man von Kreuzallergien absieht, also auch kein Allergieauslöser sein. Jede Fleischquelle, die der Hund schon bekommen hat kann eine allergische Reaktion auslösen, unabhängig davon, ob er sie als Hauptmahlzeit oder nur selten, als Snack, bekommen hat. Es gibt also keine speziellen Fleischsorten für Hunde mit Allergien, auch wenn dies in der Werbung gerne anders dargestellt wird.

Wie lässt sich eine Allergie beim Hund vermeiden und was kann man tun, wenn der eigene Hund von einer Allergie betroffen ist?

Wenn der eigene Hund unter einer Allergie leidet und der Allergieauslöser bekannt ist, dann sollte man diesen Allergieauslöser meiden. Für eine Futtermittelallergie mag dies zwar möglich sein, reagiert der Hund allerdings auf Pollen oder Gräser sieht das ganz anders aus.

In vielen Fällen hat sich allerdings gezeigt, dass eine Umstellung auf ein naturbelassenes, artgerechtes Futter oder BARF dem Hund dabei helfen kann, besser mit einer Allergie zurechtzukommen. Denn synthetische Zusätze wie zum Beispiel Konservierungsstoffe, die vielen herkömmlichen Hundefuttern zugemischt werden, können den Verdauungstrakt unserer Hunde belasten. Gleichermaßen können glutenhaltige Getreidesorten oder appetitanregende, versteckte Zucker die Verdauung gleichermaßen aus dem Gleichgewicht bringen.

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Konservierungsstoffe

Der Hund braucht keine Konservierungsstoffe in seinem Futter. Sie sind ernährungsphysiologisch wertlos, bieten aber den Vorteil, dass das Hundefutter dadurch sehr lange haltbar wird. Dies ist für die Herstellung und Lagerdauer und letztendlich natürlich auch für den Hundebesitzer sehr bequem.

Was passiert mit der Darmflora, wenn sie mit Stoffen in Kontakt kommt, die das Wachstum von bestimmten Mikroorganismen hemmen, verhindern oder auch fördern können? Was hat das mit einer Allergie beim Hund zu tun?

Eine Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems auf einen Stoff, der eigentlich harmlos sein sollte. 70 – 80% des Immunsystems von Hund und Katze sind im Darm lokalisiert. Störungen im Darm können immer auch eine Störung des Immunsystems mit sich ziehen, da Darm und Immunsystem unabänderlich miteinander verbunden sind.
Eine Futterumstellung auf ein naturbelassenes, artgerechtes Futter bietet immer den Vorteil, dass der Hund natürliche, unbehandelte und chemisch unveränderte Zutaten erhält.

Wenn der Hund ein Futter bekommt, das er gut verträgt, weil es hochbekömmlich und hochverdaulich ist, dann bedeutet dies eine Entlastung für sein gesamtes Verdauungssystem, was immer auch eine Entlastung für sein Immunsystem mit sich bringt. Wenn das Immunsystem sich wieder auf seine eigentliche Aufgabe konzentrieren kann, weil es nicht durch ständige Reize aus dem Futter irritiert wird, kann dies langfristig einen wertvollen Beitrag zur Gesunderhaltung des Hundes leisten.

Wie kann eine Darmsanierung beim Hund bei einer Allergie helfen?

Eine Darmsanierung zielt darauf ab, den Verdauungstrakt des Hundes zu reinigen und im Anschluss darauf eine gesunde Darmflora zu fördern, die in ihrem natürlichen Gleichgewicht ist. Denn ein starker Verdauungstrakt ist die beste Grundlage für ein starkes Immunsystem, was wiederum einen wichtigen Einfluss auf Allergiegeschehen hat. Die „richtige“ Darmsanierung sieht dabei aber für jeden Hund anders aus, da jeder Hund eine eigene Geschichte hat und es immer verschiedene Gründe gibt, wieso der Verdauungstrakt eines Hundes geschwächt sein kann. Produkte wie Mineralmoor oder auch Algen wie Chlorella können wertvolle Beiträge zur Darmsanierung leisten. Wer noch mehr darüber erfahren möchte, der kann gerne in unserem Ratgeber „Darmsanierung beim Hund“ vorbeischauen oder sich in einem telefonischen Beratungsgespräch von unserem Expertenteam beraten lassen.

Das Interview von WAU

Allergien beim Hund

Viele weitere wertvolle Tipps und Informationen rund um das Thema Allergien beim Hund gibt es in Kürze in der Podcast-Folge im Interview mit Ursula Berk, Ansprechpartnerin für Naturavetal® in Österreich.

Naturavetal®-Tipp: Mehr Informationen zu Allergien

Noch mehr Informationen zum Thema Allergien beim Hund finden Sie in unserem Ratgeber.

Weitere Informationen und häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Allergien beim Hund

Was tun, wenn der Hund Juckreiz hat?

Wenn der Hund sich ständig kratzt, sollten Sie überprüfen, ob er Parasiten wie Flöhe hat. Auch die Jahreszeit kann für Juckreiz verantwortlich sein – der Fellwechsel beispielsweise geht oftmals mit vermehrtem Juckreiz einher. Sind Faktoren wie Parasiten oder Fellwechsel ausgeschlossen, kann es sein, dass der Hund an einer Allergie leidet.

Wie äußert sich eine Allergie beim Hund und was kann ich dagegen tun?

Eine Allergie kann sich auf verschiedene Arten zeigen, hierzu zählen unter anderem ständiger Juckreiz, Durchfall, Erbrechen und verschiedene, weitere Arten von Hautreaktionen. Wenn der Hund unter einer Allergie leidet, sollten Sie sich auf die Suche nach dem Allergieauslöser machen. Wie das funktioniert, erfahren Sie hier.

Was bedeutet es, wenn Hunde husten und niesen?

Wiederkehrendes Husten oder Niesen kann ein erstes Zeichen für eine Erkrankung sein. Ob eine Infektionskrankheit wie Zwingerhusten vorliegt, der Hund unter einer Gräser- oder Pollenallergie leidet oder er eventuell einen Fremdkörper verschluckt hat, sollte dann der Tierarzt untersuchen und beurteilen. In unserem Beitrag „Meinem Hund geht es schlecht – wann soll ich zum Tierarzt?“ erfahren Sie mehr dazu.

Was ist das beste Hundefutter bei Hautproblemen?

Hautprobleme können verschiedene Ursachen haben. Ob bedingt durch den Fellwechsel, Parasiten wie Flöhe oder Milben, Stress oder auch aufgrund einer Allergie oder Magen-Darm-Erkrankung – zuerst müssen Sie den Auslöser finden, um das Futter entsprechend wählen zu können. In unserem Ratgeber „Gesunde Haut und glänzendes Fell beim Hund“ erfahren Sie mehr.

Wie merke ich, dass mein Hund Milben hat?

Wenn sich der Hund ohne erkennbaren Grund ständig kratzt, sich krustige Hautbeläge an Schnauze, Bauch, Ellenbogen, Pfoten oder Ohren bilden, dann können dies Anzeichen für einen Milbenbefall sein. Milben zählen zu den Spinnentieren. Die meisten lassen sich nur durch eine Untersuchung beim Tierarzt nachweisen. Ein schwaches Immunsystem kann ein Grund dafür sein, wieso der Hund anfällig für diese Parasiten ist. Wie Sie das Immunsystem des Hundes fördern können, erfahren Sie hier.

Wie merke ich, dass mein Hund Ohrmilben hat?

Wenn der Hund ständig seinen Kopf schüttelt, sich an den Ohren kratzt und sich bräunlich-schwarze Krusten in seinen Ohren bilden, sind dies Anzeichen dafür, dass er Ohrmilben haben könnte. Ohrmilben sind mit bloßem Auge erkennbar. Es kann also sein, dass Sie diese sehen, wenn Sie die Ohren Ihres Hundes kontrollieren. Lassen sie die Lage am Besten vom Tierarzt kontrollieren und reinigen Sie die Ohren regelmäßig. Das geht zum Beispiel mit Canis Extra Ohrenpflege.

Falls Sie Fragen haben sollten, können Sie sich gerne telefonisch bei uns melden. Wir stehen Ihnen mit umfassendem Rat zur Seite. Sie erreichen uns montags bis freitags von 8.00 bis 16.00 Uhr unter der Telefonnummer 0541 - 760 266 888 oder per Mail an: info@naturavetal.de.

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