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Wichtige sekundäre Pflanzenstoffe

Was sind Bitterstoffe, Gerbstoffe, Flavonoide?
Wer sich mit gesunder, natürlicher Ernährung beschäftigt, kann immer mehr über wichtige sekundäre Pflanzenstoffe wie Bitterstoffe, Gerbstoffe und Flavonoide und ihre guten und wichtigen Eigenschaften lesen. Aber was bedeuten diese vielgenutzten Begriffe eigentlich? In Pflanzen und Beeren sind nicht nur Mineralien und Spurenelemente vorhanden, sondern ein breitgefächertes Bouquet an Nährstoffen, wobei jeder Stoff eine besondere Funktion erfüllt.
Bitterstoffe werden auch Amara genannt. Ihr Einsatzgebiet ist eindeutig die Unterstützung der Verdauungsorgane. Unter anderem stabilisieren sie die Bildung von Gallenflüssigkeit und Magensaft und sie können auch auf ganz natürliche Weise die Bauchspeicheldrüse bei ihren Aufgaben unterstützen. Zusätzlich wird die Funktion der Leber unterstützt, deren Aufgabe unter anderem im Abbau und Ausscheiden der Giftstoffe besteht. Bitterstoffe unterstützen die  Aktivierung der im  Verdauungssystem befindlichen Schleimhäute – hier erhalten sie deren  Elastizität und  Beweglichkeit.

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Gerade im Alter lässt die Funktion der Verdauungsdrüsen oft nach, hier können die Bitterstoffe eine wertvolle und dabei rein natürliche Unterstützung sein!

Bitterstoffe haben viele herausragende Eigenschaften und gelten in vielen traditionellen Heilweisen als Grundlage von lebenslanger Gesundheit und Vitalität. Sie sind, neben der Unterstützung der Verdauungsorgane, hervorragende Appetitzügler und lassen die Lust auf „Süß“ meist sehr schnell verschwinden. Bitterstoffdrogen unterstützten den Kreislauf und die Blutbildung, ebenso finden Sie Einsatz bei Nervosität, Erschöpfungszuständen und in der Rekonvaleszenz.

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Die bekanntesten Bitterstoffdrogen sind unter anderem zu finden in Artischocke, Löwenzahn, Schaftgarbe, Enzian, Tausendgüldenkraut, Kamille und noch vielen weiteren Pflanzen.

Hinter dem Begriff der Flavonoide versteckt sich eigentlich ein Sammelbegriff für diverse Stoffe mit gleicher chemischer Struktur – wenn auch völlig natürlichen Ursprungs. Der Einsatz  von Flavonoiden ist vielfältig und sie sind meist an Glykoside gebunden. Pflanzen oder spezielle Teile von Pflanzen, z.B. deren Früchte und Beeren, werden schon seit Jahrhunderten vom Menschen gesammelt und verarbeitet. Über die Jahre wurden die gesammelten Erfahrungen von Generation zu Generation weitergegeben. Heutzutage sind Pflanzen und ihre Anwendungsgebiete immer stärker auch von wissenschaftlichem Interesse. So können Flavonoide, die im Sellerie und in Himbeeren gefunden wurden, als ernährungsbedingte Unterstützung bei der Krebstherapie eingesetzt werden, das Rutin der Rosskastanie kann zur Gesunderhaltung der Venen beitragen, die Flavonoide des Weißdorns können positiv zur Herztätigkeit beitragen und Birke und Goldrute enthalten Flavonoide, welche zur Gesunderhaltung von Niere und Blase beitragen können.  Flavonoide werden auch Polyphenole genannt und wirken im Allgemeinen antioxidativ. In diesem Spektrum können sie die Entzündungshemmung, den Kreislauf und den Abbau von durch Krankheit beschädigtem Gewebe unterstützen und spielen auch noch bei der Pigmentierung eine Rolle. Besonders reich an Flavonoiden sind unter anderem,  grüne Blattgemüse wie z.B. Spinat und Basilikum oder auch Brombeeren und Johannisbeeren. Gerbstoffe – sie besitzen eine ganz charakteristische Eigenschaft: die adstringierende sprich zusammenziehende Wirkung, welche nicht nur in der Lederherstellung ihren Einsatz findet. Gerbstoffe können innerlich und äußerlich angewendet werden. Innerlich z.B. unterstützen sie die Gesunderhaltung der Darmschleimhaut und sind hilfreich bei Durchfall. Äußerlich angewendet werden Gerbstoffe z.B. bei Zahnfleischentzündungen, Wunden oder auch bei Hautleiden eingesetzt, da die Gerbstoffe eine gezielte Verbindung mit den Eiweißsubstanzen der Haut und Schleimhaut eingehen und so vor der Aufnahme von Bakterien und Toxinen schützen können.

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Gerbstoffe finden sich hauptsächlich in Rinde und Wurzel. Bekannt sind hier die Blutwurz (Tormentill) aber auch z. B. die Eichenrinde.

Die Vielfalt der Pflanzen- und Beeren-Inhaltsstoffe ist sehr breit gefächert und äußerst wertvoll für die Gesunderhaltung oder für die Gesundung! Dabei ist es ganz wichtig, nicht nur eine isolierte Substanz zu füttern, wie es oft in Form von synthetischen Vitaminen zu finden ist, sondern die ganze breite Essenz einer Pflanze mit allen natürlichen Wirkstoffen zu verabreichen. Denn diese Inhaltsstoffe ergänzen sich und sind wichtig für die Wirkung – da diese alle auf ganz natürliche Weise dem Organismus zugeführt werden, werden auch die Entgiftungsorgane nicht belastet.

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Mit einer ausgewogenen Ernährung aus einer hochwertigen Naturkost decken Sie den Bedarf Ihres Hundes an wichtigen Pflanzenstoffen. Sie können die Fütterung anreichern – gerade auch wenn der Bedarf an Vitalstoffen erhöht ist wie z.B. in der Rekonvaleszenz – ist es sinnvoll, eine durchdachte Mischung von diesem Nährwert-Plus zu verabreichen. In Naturavetal Tausendgrün Bio-Barfkräuter sowie in der Beerenmischung finden Sie eine ganze Palette an Pflanzenstoffen und noch viel mehr.

Gerne können Sie Tausendgrün Bio-Barfkräuter und Beerenkraft mehrmals im Jahr – mit Pausen dazwischen – Ihrem Liebling unter das Futter mischen. Wenn Sie Fragen zur Fütterung haben, hilft Ihnen das Naturavetal-Beratungsteam jederzeit sehr gerne weiter!

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