Die richtige Labrador Fütterung ist wichtig für Gesundheit, Lebensfreude und ein langes Leben Ihres Hundes. Labrador Retriever gehören weltweit zu den beliebtesten Familienhunden – sie sind freundlich, intelligent, sportlich und leider oft etwas verfressen. Deshalb ist es sehr wichtig, sie richtig zu ernähren. Doch was braucht ein Labrador wirklich? Wie viel Futter ist gesund und was sollten Sie bei Welpen und Senioren beachten? In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie Ihren Labrador richtig füttern können – vom Welpen bis zum Senior.
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Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben, stehen wir Ihnen mit umfassendem Rat gerne zur Seite.
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Exkurs Labrador Retriever Herkunft: Von der Küste Kanadas zum Familienliebling
Stellen Sie sich die raue Küste Neufundlands (Kanada) im 19. Jahrhundert vor: kalter Nebel liegt über dem Atlantik, während Fischer in kleinen Booten gegen Wind und Wellen kämpfen. An ihrer Seite – kräftige, schwarze Hunde, die ohne zu zögern ins eiskalte Wasser springen, um Fischernetze ans Ufer zu ziehen oder entkommene Fische zurückzubringen. So beginnt die Geschichte des Labrador Retrievers. Britische Seeleute erkannten schnell das enorme Potential dieser Hunde und brachten sie nach England. Wegen ihrer Ausdauer, Intelligenz, Apportier- und Wasserfreude wurden sie dort gezielt als Jagdhunde für die Wasserarbeit gezüchtet – leistungsstark, arbeitsfreudig, loyal. Der Begriff “Retriever“ bedeutet “Zurückbringer“ – und beschreibt perfekt den ursprünglichen Zweck dieser Hunderasse: Apportieren von Wild, insbesondere bei der Entenjagd.
Diese ursprüngliche Aufgabe prägt den Labrador Retriever bis heute: Er liebt Wasser, Bewegung und zeigt eine ausgesprochen hohe Apportierfreude, markant ist aber auch sein großer Appetit. Wer seinen Labrador Retriever richtig füttern möchte, sollte daher nicht nur auf die Futtermenge achten, sondern auch seine Herkunft und Geschichte verstehen.
Rasseeigenschaften des Labrador Retrievers, die Einfluss auf die richtige Labrador Fütterung haben können
Der Labrador besitzt Eigenschaften, die typisch für seine Rasse sind:
- Enorme Apportierfreude und hoher Bewegungsdrang
- Starker Appetit (häufig unkontrollierter Futtertrieb)
- Robuster Körperbau, aber Veranlagung zu Übergewicht
- Hohe Lern- und Anpassungsfähigkeit – der Labrador Retriever braucht nicht nur ausreichend Bewegung, sondern auch Kopfarbeit
Die ursprünglichen Eigenschaften des Labrador Retrievers machen ihn heute zu einem beliebten Familien-, aber auch zu einem verlässlichen Arbeitshund – etwa als Rettungs- oder Therapiehund. Zudem sind es diese, aber auch weitere Eigenschaften, die verdeutlichen, dass unsere besonderen Fütterungsempfehlungen beim Labrador sinnvoll sein können – angepasst an Energiebedarf, Alter und Aktivitätsniveau.
Welche Fütterungsart ist am besten für einen Labrador geeignet?
Im Folgenden möchten wir Ihnen die verschiedenen Fütterungsarten für Labrador Retriever vorstellen – dabei ist wichtig zu beachten: Jeder Labrador ist individuell – schon im Welpenalter, wenn er beispielsweise vom Züchter auf seine ersten festen Mahlzeiten umgestellt wird, beginnt die Futterprägung, die ein Leben lang Einfluss auf seine Futterpräferenz und auch die Futterverträglichkeit haben kann.
Trockenfutter für Labrador Retriever
Trockenfutter sind lange haltbar und einfach zu dosieren. So ist die Trockenfütterung im Alltag sehr bequem und auch, wenn Sie mit Ihrem Labrador reisen oder in den Urlaub fahren, sehr praktisch. Da sie kaum Feuchtigkeit enthalten, liegen die enthaltenen Nährstoffe sozusagen in “konzentrierter“ Form vor - aus diesem Grund ist die Futtermenge, die Sie füttern müssen, beim Trockenfutter niedriger, als bei einem Nassfutter. Bei der Fütterung von Labrador Retrievern kann das ein Nachteil sein. Der Labrador ist schwer zu sättigen und das Volumen einer Mahlzeit hat, neben vielen weiteren Faktoren, Einfluss auf das Sättigungsgefühl. Fühlt sich der Labrador Retriever nach einer Mahlzeit nicht gesättigt, begibt er sich gern eigenständig auf Futtersuche, wenn er die Chance dazu bekommt.
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Sättigungsgefühl beim Labrador
Es wird angenommen, dass Labrador Retriever aufgrund einer Genmutation nicht dazu in der Lage sind, Sättigung zu empfinden. Botenstoffe, die für ein Sättigungsgefühl sorgen sollten, fehlen ihnen. Sie bauen Kalorien nicht so effizient ab und haben noch dazu einen geringeren Energiebedarf im Ruhezustand. Jeder vierte Labrador soll betroffen sein – die Folgen: Viele Labrador Retriever sind ständig hungrig und nehmen leicht zu.
Nassfutter für Labrador Retriever
Durch ihren höheren Gehalt an Feuchtigkeit ist das Futtervolumen bei einem Nassfutter höher als bei einem Trockenfutter. Für einen stets hungrigen Labrador Retriever kann das einen großen Unterschied machen, da das Futtervolumen, neben anderen Faktoren, Einfluss auf das Sättigungsgefühl hat. Auch wenn der Hund am Tag zu wenig trinkt, ist die Nassfütterung vorteilhaft, da über das Nassfutter bereits ein gewisser Teil des Flüssigkeitsbedarfs gedeckt werden kann.
BARF für Labrador Retriever
Bei der Rohfütterung des Labradors gilt ähnliches wie beim Nassfutter. Durch den höheren Feuchtegehalt ist das Futtervolumen der Mahlzeit größer, was positiven Einfluss auf das Sättigungsgefühl haben kann. Bei BARF entscheiden Sie über jede einzelne Zutat und stellen die Mahlzeit eigenständig zusammen. So können Sie Zutaten wählen, die wenig Kalorien enthalten aber Volumen bringen, Sie können mit verschiedenen Fleischanteilen experimentieren und Sie entscheiden, wie viel und welches Gemüse und Obst Sie füttern wollen.
Sie möchten Ihren Hund barfen und wissen nicht genau, wie? Unser Ratgeber „Erste Schritte zum Barfen beim Hund“ zeigt Ihnen, wie Sie die BARF-Portionen für Ihren Hund berechnen können, während unser Ratgeber „BARF Zutaten für den Hund bei Rohfütterung“ Ihnen zeigt, welche Zutaten bei BARF gut geeignet sind und welche Sie lieber vermeiden sollten.
Labrador richtig füttern - darauf kommt´s an
Erfahrungsgemäß ist der Labrador Retriever mit einem Nassfutter oder BARF zufriedener, als mit einem Trockenfutter. Ein optisch gut gefüllter Napf steigert für viele Labradore die Lebensfreude und der Hunger kann dadurch, dass der Magen mehr gefüllt wird, eher gestillt werden.
Das bedeutet aber nicht, dass die Nassfütterung die einzig richtige Fütterungsart für Ihren Labrador ist. Denn jeder Labrador ist einzigartig und so spielt die Futterprägung im Welpenalter, wie auch die Futtererziehung des Hundes, eine große Rolle. Zudem ist Futter nicht gleich Futter – die Herstellungsweisen können sich voneinander unterscheiden, zudem haben die Zutaten, die ein Hersteller für ein Futter nutzt, einen enormen Einfluss auf die Futterqualität. Im Folgenden möchten wir daher auf Futterbestandteile und ihre Bedeutung für die richtige Fütterung des Labradors eingehen.
Welche Rolle spielen Proteine bei der richtigen Fütterung des Labradors
Proteine bilden das Fundament der Ernährung jedes Hundes – unabhängig von Rasse und Alter. Sie setzen sich aus Aminosäuren zusammen. Einige davon – die sogenannten essentiellen Aminosäuren - kann der Hund nicht selbst herstellen. Er braucht sie aber, um daraus lebenswichtige Stoffe für seinen Körper zu bilden, weshalb sie über das Futter zugeführt werden müssen. Tierisches Eiweiß enthält mehr der lebenswichtigen Aminosäuren, als pflanzliches Eiweiß. Vereinfacht können Sie sich das so vorstellen: Eine kleine Portion Fleisch liefert in etwa so viele essentielle Aminosäuren, wie eine große Portion Bohnen. Zudem kann der Proteinanteil einer Mahlzeit das Sättigungsgefühl des Hundes beeinflussen – Protein macht Hunde länger satt, das gilt für tierisches wie pflanzliches Protein – der Unterschied ist aber, dass tierisches Protein meist besser verdaulich ist und daher vom Hund effektiver genutzt werden kann, als pflanzliches Protein.
Welche Rolle spielt Fett bei der richtigen Ernährung des Labrador Retrievers
Fette sind bei der Hundefütterung die Nahrungsbestandteile, die dem Hund die meiste Energie liefern. Ein Vergleich: Man sagt das 1 g Fett ca. 9 kcal enthält, während Kohlenhydrate und Proteine nur ca. 4 kcal pro Gramm enthalten. Für einen Labrador Retriever, der Kalorien nicht so effizient abbauen kann und im Ruhezustand auch nicht so viel Energie braucht, ist der Fettgehalt bei der Fütterung daher ein ziemlich wichtiges Thema. Dabei ist es hinsichtlich der Energiezufuhr egal, ob es sich um tierische oder pflanzliche Fette handelt, der Hund kann beide gut verwerten. Unterschiede gibt es aber in den Fettsäuren, die die Gesundheit beeinflussen können.
Welche Rolle spielen Kohlenhydrate bei der richtigen Fütterung des Labradors
Kohlenhydrate sind nicht essentiell für den Hund, aber ihre Fütterung bringt wichtige Vorteile in der Hundeernährung: Sie liefern schnell verfügbare Energie, enthalten Ballaststoffe, die für die Darmflora wichtig sind und helfen das Fressverhalten zu regulieren, indem sie zur Sättigung beitragen. Dabei wirken nicht alle Kohlenhydrate gleich: Einfach- und Zweifachzucker (z.B. Glucose, Fructose, Laktose) werden schnell verdaut, der Blutzuckerspiegel steigt und fällt danach ebenso schnell – der Hund bekommt bald wieder Hunger. Vielfachzucker (z.B. aus Vollkorn oder Gemüse) werden langsamer verdaut, geben Energie gleichmäßiger ab und sorgen so für länger anhaltende Sättigung.
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Gesättigt durch beste Zutaten
Die Qualität des Futters wird durch die enthaltenen Zutaten, die Mengen, in denen sie verarbeitet werden und die Herstellungsweise bestimmt. Unabhängig davon, ob es sich um Trocken- oder Nassfutter handelt: Sorgfältig ausgewählte und richtig verarbeitete Zutaten sorgen dafür, dass der Labrador Retriever alle Nährstoffe aufnehmen kann, die er benötigt. Überdies hinaus haben sie auch einen Einfluss auf das Sättigungsgefühl, was besonders bei Labrador Retrievern eine wichtige Rolle bei der täglichen Fütterung spielt.
Canis Plus® kaltgepresstes Trockenfutter für Labradore
Unser kaltgepresstes Canis Plus® Trockenfutter zeichnet sich durch seine natürliche Zusammensetzung und die Verarbeitung hochwertiger Rohstoffe aus. Unser schonendes Kaltpressverfahren sorgt dafür, dass die natürlichen Inhaltstoffe bestmöglich erhalten bleiben, sodass wir keine synthetischen Zusätze, wie künstliche Vitamine oder Konservierungsstoffe verarbeiten müssen. Die Pellets quellen im Magen nicht auf, was die Verdauung unterstützen und das Risiko von Magendrehungen reduzieren kann – besonders bei größeren Hunderassen wie dem Labrador Retriever ist dies ein wichtiger Faktor.
Ein hoher Fleischanteil dient als hochwertige Proteinquelle; Lachsöl, Rinderfett oder Kokosfett liefern gesunde Fettsäuren. Die verarbeiteten Kohlenhydratquellen, wie Hirse, Vollkornreis oder Buchweizen, werden durch ein einzigartiges Garverfahren, über heißem Wasserdampf, aufgeschlossen, damit die enthaltenen, wertvollen Nährstoffe bestmöglich erhalten bleiben. Die Rohfaserstrukturen werden voneinander getrennt, ohne dabei zerstört zu werden. So sind sie für den Labrador optimal verdaulich, können eine gesunde Darmbewegung fördern und als Ballaststoffe zur Sättigung des Labrador Retrievers beitragen.
Dank der ausgewogenen, natürlichen Zusammensetzung aus Proteinen, Fetten, Kohlenhydraten, Vitaminen und Mineralstoffen, wird der Bewegungsapparat gestärkt, das Fell glänzend gehalten und die Vitalität gefördert – wichtige Faktoren für die Gesundheit eines aktiven Labradors. Durch unsere Sortenvielfalt haben Sie zudem die Möglichkeit Ihrem Hund ein Futter zu füttern, dass zu seinem individuellen Bedarf passt.
Unsere kaltgepressten Trockenfutter für Labrador Retriever, die leicht zunehmen oder schwer zu sättigen sind
Nimmt Ihr Labrador schnell zu, benötigen Sie ein Trockenfutter, das nicht zu viel Fett enthält und insgesamt einen moderaten Kaloriengehalt besitzt. So ist der Energiegehalt pro Portion nicht zu hoch und das Risiko von Übergewicht wird reduziert.
Für Labradore, die schwer zu sättigen sind, bietet ein Futter mit niedrigerer Energiedichte einen weiteren Vorteil: Die Futtermenge kann leicht erhöht werden, wodurch das Futtervolumen steigt und ein stärkeres Sättigungsgefühl entstehen kann.
Zeigt Ihr Labrador allerdings beide Eigenschaften zugleich – also starken Appetit und Tendenz zur schnellen Gewichtszunahme, sollten Sie die Futtermenge trotzt niedriger Kalorien jedoch sorgfältig kontrollieren, um Übergewicht zu vermeiden.
- Canis Plus® Geflügel
Besonders geeignet für Labrador Retriever, die eine strenge Gewichtskontrolle und zugleich ein leicht verdauliches, mageres Futter benötigen. - Canis Plus® Lamm
Lamm gilt als besonders bekömmlich und eignet sich daher gut für empfindliche Labradore, die unter Unverträglichkeiten oder sensibler Verdauung leiden. - Canis Plus® Lachs
Empfohlen für Labrador Retriever, die einen empfindlichen Magen haben und zusätzlich vom Omega-3-Fettsäuren für Haut, Fell und Gelenke profitieren sollen.
Darauf kommt´s an
Trockenfutter für Labradore
Achten Sie auf eine offene Deklaration und hochwertige Zusammensetzung, wie bei Canis Plus®. Ein hoher Fleischanteil mit hochverdaulichen Proteinen bester Qualität, ein angemessener Fettgehalt mit wertvollen Omega-3- und -6-Fettsäuren, sowie vollwertige Kohlenhydratquellen mit gesunder Rohfaser, Gemüse, Obst und Kräutern – diese Zutaten sorgen dafür, dass Ihr Labrador bestens versorgt ist und sich nach der Fütterung auch nachhaltig gesättigt fühlt.
Für normal-aktive Labradore empfehlen wir unser Canis Plus® Geflügel, Lamm oder Lachs, während sportlich geführte bzw. arbeitende Labrador Retriever auch unser Canis Plus® Rind oder Canis Plus® Sport bekommen dürfen.
Sie möchten unser kaltgepresstes Trockenfutter gern kennenlernen? Dann melden Sie sich gern bei unserem Expertenteam für eine kostenlose Futterprobe.
Canis Plus® Komplett-Menüs: Unsere Nassfutter Komplettmahlzeiten für Ihren Labrador Retriever
Unsere naturreinen Komplett-Menüs können die Grundlage einer umfassenden, gesunden Ernährung für Ihren Labrador darstellen. Sie sind entweder komplett getreidefrei oder mit wertvollen, glutenfreien Alternativen wie Buchweizen oder Hirse verfeinert. Unsere Menüs enthalten einen artgerechten Mix aus einem hohen Fleischanteil, gesunden Ballaststoffen und ausgewählten Kräutern. Fleisch, Gemüse, Obst, Kräuter und Öl werden gemischt und kalt in die Dosen gefüllt. In der Dose wird das Menü so kurz wie möglich gegart. Diese Herstellungsweise ist besonders schonend und sichert eine Haltbarkeit ohne den Einsatz von künstlichen Zusatzstoffen.
Unsere schonend gegarten Nassfutter Komplett-Menüs für Labradore, die leicht zunehmen oder schwer zu sättigen sind
Wenn Ihr Labrador Retriever auch bei einem Trockenfutter mit niedrigem Kaloriengehalt zunimmt oder Sie ihn auch bei erhöhter Futtermenge mit einem Trockenfutter nicht sättigen können, empfehlen wir die Umstellung auf unsere Canis Plus® Komplett-Menüs. Hier können Sie mehrere Sorten wählen, besonders empfehlen wir Ihnen die folgenden Sorten:
- Canis Plus® Rind Komplett-Menü
Besonders geeignet für Labradore, die kräftigen Geschmack und klassische Fleischquellen bevorzugen, zeitgleich aber eine strenge Gewichtskontrolle benötigen. - Canis Plus® Truthahn Komplett-Menü
Ideal für Labradore, die ein mageres, leichtverdauliches Futter, mit niedrigem Fettgehalt benötigen. Besonders für ältere und übergewichtige Hunde geeignet. - Canis Plus® Seelachs Komplett-Menü
Empfohlen für magenempfindliche, futtersensible und ältere Labrador Retriever. Enthält Seelachs für die Unterstützung gesunder Gelenke, ohne Getreide. - Canis Plus® Büffel Komplett-Menü
Besonders für Labrador Retriever geeignet, die unter Futterunverträglichkeiten bzw. Allergien leiden. Getreidefrei und mit magenfreundlichen Beilagen wie Fenchel und Birne.
Darauf kommt's an
Nassfutter für Labradore
Unsere Komplett-Menüs enthalten einen artgerechten Mix aus hohem Fleischanteil, gesunden Ballaststoffen und ausgewählten Kräutern. Die breite Auswahl an unterschiedlichen Fleischsorten garantiert, dass auch für magenempfindliche oder allergische Labradore eine passende Sorte dabei ist.
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Komplett-Menüs und kaltgepresstes Trockenfutter kombinieren
Obwohl Sie unsere Canis Plus® Komplett-Menüs als fertige Nassfutter Hauptmahlzeiten füttern können, eignen sie sich zudem auch perfekt für eine Kombination mit unserem kaltgepresstem Canis Plus® Trockenfutter.
Bei magenempfindlichen oder mäkeligen Labrador Retrievern sollten Sie die verschiedenen Futterarten, also Trocken- oder Nassfutter, dabei immer in getrennten Mahlzeiten füttern. Für den magenempfindlichen Hund ist dies einfacher zu verdauen und beim mäkeligen Hund können Sie so vermeiden, dass Trockenfutter nur noch dann gefressen wird, wenn Sie Nassfutter drunter mischen.
Sollte Ihr Labrador jedoch keinerlei Anzeichen von Futtermäkeligkeit zeigen und zudem sehr robust sein, wenn es um seine Verdauung geht, dann können Sie Trockenfutter füttern und dazu auch etwas Nassfutter anbieten, um das Futtervolumen zu erhöhen und Ihren Labrador Retriever besser zu sättigen.
Canis Plus® Reinfleisch-Variationen: Die Basis für selbstzusammengestellte Mahlzeiten für Ihren Labrador
Mit unseren Canis Plus® Reinfleisch-Dosen und Fleischrollen haben Sie die Möglichkeit, jede Mahlzeit genau an den Bedarf Ihres Hundes anzupassen. Sie können den Energiegehalt beeinflussen, indem Sie den Fleischanteil anpassen und Beilagen so wählen, dass sie möglichst viele Ballaststoffe oder wenig Zucker enthalten.
Für einen normal-gesunden Labrador werden 70% Fleischanteil und 30% pflanzliche Beilagen empfohlen, tendiert Ihr Hund aber zu Übergewicht oder er wird nicht satt, kann es sinnvoll sein, den Fleischanteil auf 60% zu reduzieren und die pflanzlichen Beilagen auf 40% zu erhöhen – dazu ergänzen Sie dann eine natürliche Calciumquelle und ein hochwertiges Öl, damit Ihr Hund gut versorgt ist. Über die Gesamtfuttermenge können Sie dann weitere Anpassungen vornehmen. So wird für normal-aktive Labradore dazu geraten, dass sie täglich 3-5% ihres Körpergewichts an Futter erhalten sollten, ist Ihr Labrador jedoch weniger aktiv, ist es gut möglich, dass er mit 2,5-3% ausreichend versorgt ist.
Es kommt häufig vor, dass magenempfindliche Hunde auf Rohfleisch mit Sodbrennen und Übersäuerungen reagieren, besonders, wenn sie älter werden. Unsere Reinfleisch-Dosen und Fleischrollen stellen dann eine tolle Alternative dar, da das Fleisch bereits gegart ist und von empfindlichen Hunden in der Regel besser vertragen wird. Auch im Urlaub sind unsere Reinfleisch-Variationen eine tolle BARF-Alternative.
Darauf kommt's an
Reinfleisch für Labradore
Unsere Reinfleisch-Dosen enthalten ausschließlich hochwertiges, tierisches Protein. Sie können entscheiden, wie hoch der Fleischanteil bei der Fütterung Ihres Labradors sein soll und welche Beilagen Sie gerne ergänzen möchten. So können Sie individuelle Mahlzeiten zusammenstellen, die exakt auf die Bedürfnisse Ihres Labradors abgestimmt sind.
Geeignete Snacks für Labradore – gesund belohnen ohne Übergewicht
Snacks und Leckerlis gehören zur Labrador-Erziehung einfach dazu: Sie unterstützen beim Training, stärken die Bindung und bringen Abwechslung in den Alltag. Doch gerade beim Labrador Retriever, der zu Übergewicht neigt, sollten Sie die Snacks bewusst auswählen.
Setzen Sie auf natürliche Hundesnacks, ohne künstliche Zusätze, die reich an Nährstoffen, aber moderat im Fettgehalt sind. Besonders geeignet sind zum Beispiel getrocknetes Fleisch, Kauartikel wie Rinderkopfhaut oder Rinderlungen-Stückchen.
Wichtig ist allerdings, dass Snacks nur einen kleinen Teil der täglichen Futterration ausmachen sollten – maximal 10%. Damit vermeiden Sie, dass Ihr Labrador zu viele Kalorien aufnimmt. Wenn Sie Trainingsleckerlies verwenden, können Sie die Tagesration des Hauptfutters leicht reduzieren, um Ihren Hund nicht mit zu viel Energie zu versorgen.
Kleine Snacks für das Training mit dem Labrador
Für die Erziehung des Labrador Retrievers sind kleine Snacks besonders praktisch. Sie lassen sich schnell füttern, ohne dass Ihr Hund zu viele Kalorien aufnimmt. Ideal sind Trainingsleckerlies für Labradore, wenn sie fettarm sind, wie unsere Canis Plus® Leckerli-Minis aus Rinder-, Lamm-, Pferde- oder Ziegenlunge. Sie können jedoch auch unsere Canis Plus® Sternenhimmel Fisch-Leckerli oder unser kaltgepresstes Canis Plus® Trockenfutter als schnellen Belohnungssnack beim Training Ihres Labradors nutzen.
Mittelgroße Snacks für Zwischendurch
Mittelgroße Snacks für Labradore eignen sich, wenn Sie Ihren Hund zwischendurch belohnen oder ihm einfach eine kleine Beschäftigung bieten wollen. Getrocknetes Fleisch und gedrehte Fischhäute sind nahrhaft und sorgen für Abwechslung im Alltag. Natürliche Hundesnacks, wie Canis Plus® Fischhaut-Kringel, Fischhaut-Stangen, Goldband Selar, Hähnchenfilet-Streifen, Rinderfellstreifen, Rinderlunge, Dörrfleisch oder Büffellunge sind reich an Eiweiß und besitzen einen moderaten Fettgehalt – so unterstützen sie die ausgewogene Ernährung Ihres Labradors.
Große Snacks und Kauartikel für Labradore
Wenn Sie Ihren Hund länger beschäftigen möchten, sind große, feste Kauartikel für Labradore die beste Wahl. Snacks wie die kleinere oder größere Canis Plus® Rinderkopfhaut (in 12,5cm oder 25cm Länge), Pferdekopfhaut, Pferdesehne oder Rehhaut stillen das Kaubedürfnis, fördern die Zahnreinigung und sorgen für eine gesunde Kiefermuskulatur. Besonders für Labradore, die gern Kauen, sind solche großen Hundesnacks eine ideale Kombination aus Beschäftigung und Zahnpflege.
Gesunde Snacks für Labradore
Canis Plus® Kausnacks & Leckerlis
Snacks für Labradore sind eine tolle Ergänzung, wenn sie gezielt und maßvoll eingesetzt werden. Gerade Labradore neigen zu Übergewicht, weshalb kalorienarme, natürliche und gut bekömmliche Snacks für sie ideal sind.
Sollte Ihr Labrador bereits stärkeres Übergewicht haben oder Sie müssen Fleischsnacks streng reguliert füttern, da Ihr Hund sonst sehr schnell zunimmt, eignen sich auch Snacks aus frischem Gemüse, wie Salatgurke oder Möhren. Durch den natürlichen Feuchtegehalt besitzen sie Volumen, enthalten dabei aber weniger Kalorien, als ein getrockneter Kausnack aus Fleisch.
Labrador Welpen richtig füttern
Labrador Retriever gehören zu den größeren Hunderassen, noch dazu haben sie eine genetische Rassedisposition für Ellenbogendysplasie (ED). Dadurch wird das Thema Fütterung im Welpenalter sehr wichtig. Ein Futter, welches zu viel Energie enthält, kann ungünstige Wachstumsschübe hervorrufen, die die Entwicklung des Bewegungsapparates nachhaltig beeinträchtigen können. Um den Labrador Welpen richtig zu füttern, brauchen Sie ein Futter, welches einen moderaten Energiegehalt besitzt, dabei aber alle wichtigen Nährstoffe enthält, die der Labrador Welpe in der Wachstumsphase braucht. Das Hauptwachstum findet in den ersten 12 Monaten statt, generell wächst und formt sich der Hund, bis er sein 2.Lebensjahr vollendet hat.
Ob Sie sich für unser kaltgepresstes Canis Plus® Welpen- & Junghundefutter, unsere schonend gegarten Canis Plus® Welpen-Menüs oder eine Kombination von kaltgepresstem Trockenfutter und Nassfutter entscheiden, ist abhängig von Ihren persönlichen Vorlieben und natürlich auch denen Ihres Labrador Welpen – bei Canis Plus® Welpen- & Junghundefutter können Sie sicher sein, dass Ihr Labrador Welpe mit allen Nährstoffen versorgt wird, die er für ein gesundes Wachstum braucht.
In unserem Ratgeber „Gesundes Welpenfutter: Artgerecht von Anfang an“ erfahren Sie mehr über die Fütterung von Welpen und Junghunden, zudem informiert unsere Welpen-Fibel Sie über verschiedene Fütterungskonzepte, geeignete Ergänzungsfutter und Pflegeprodukte für junge Labradore im Wachstum.
Was ist eine Ellenbogendysplasie beim Labrador Retriever?
Die Ellbogendysplasie (ED) ist eine Fehlentwicklung des Ellbogengelenks, die bei großen und schnell wachsenden Hunderassen wie dem Labrador Retriever häufiger vorkommt. Die einzelnen Knochenanteile des Gelenks passen, durch ungleichmäßiges Wachstum, nicht zusammen. Dies kann zu Überlastung, Knorpelschäden und Arthrose führen.
Typische Symptome der Ellenbogendysplasie beim Labrador Retriever:
- Lahmheit und Hinken, besonders nach Belastung
- Schonhaltung oder generelle Bewegungsunlust
- Schmerzen beim Aufstehen oder Treppensteigen
Die richtige Fütterung des Labrador Welpen spielt eine wichtige Rolle in der Vorbeugung: Zu energiereiches Futter oder falsche Nährstoffverhältnisse im Welpenalter können das Risiko einer Ellenbogendysplasie erhöhen. Daher ist es entscheidend, dass Labrador Welpen kontrolliert wachsen und kein Übergewicht entwickeln.
Labrador Welpen Fütterung
So füttern Sie Ihren Labrador Welpen richtig
Ob kaltgepresstes Trockenfutter, Nassfutter, Teil-BARF oder BARF - in den sensiblen Entwicklungsphasen des Welpen kommt es darauf an, mit ausgewogener Ernährung gesunde Organentwicklung, Ausbildung von Muskeln und Gelenken, angemessenes Knochenwachstum und ein harmonisches Zusammenspiel der Hormone zu sichern.
Das Wertvollste, was Sie Ihrem Labrador Welpen auf seinem Lebensweg mitgeben können, ist eine natürliche, artgerechte Ernährung für ganzheitliches Wohlbefinden.
Labrador Welpen und Giardien
Besonders Labrador Retriever fressen häufiger Gras und nehmen draußen Erde und auch den Kot von anderen Tieren auf. Dabei passiert es oft, dass sie mit Giardien in Kontakt kommen. Symptome wie weicher Kotabsatz oder auch Durchfall, der in Wellen auftritt, Blähungen, stumpfes Fell und Gewichtsverlust können auf eine Giardiose hinweisen.
In unserem Ratgeber „Giardien beim Hund“ erfahren Sie, was genau Giardien sind, welche Symptome sie beim Hund verursachen können und welche Möglichkeiten Sie haben, Ihren Hund fütterungsbedingt zu unterstützen.
Labrador Senioren richtig füttern
Mit zunehmendem Alter verändern sich die Bedürfnisse Ihres Labrador Retrievers. Senioren sind oft weniger aktiv, verbrauchen weniger Energie und neigen daher schneller zu Übergewicht. Gleichzeitig steigt das Risiko für Erkrankungen wie Arthrose, Herz-Kreislauf-Probleme oder Nierenerkrankungen. Eine angepasste Fütterung ist dann sehr wichtig.
Wichtige Aspekte bei der richtigen Fütterung von Labrador Senioren
Das wichtigste vorab: Kein Hund wird automatisch zum Senior, weil er ein bestimmtes Alter erreicht hat – wenn Ihr Labrador Retriever mit 12 Jahren noch gesund und aktiv ist und sich gut und gerne bewegt, dann wäre es falsch ihn wie einen Senior zu füttern. Erst wenn er tatsächlich ruhiger wird oder gesundheitliche Probleme auftreten, ist es an der Zeit, die Fütterung entsprechend anzupassen.
- Kontrolle der Futtermenge: Wenn Ihr Senior-Labrador sich weniger bewegt, hat er einen niedrigeren Energieverbrauch. Das heißt aber nicht, dass Sie sein Futter umstellen müssen, wenn er das bisherige Futter gut verträgt. Wenn Sie vermeiden möchten, dass er zunimmt, sollten Sie erst versuchen, die Futtermenge zu reduzieren. In vielen Fällen reicht das aus und Sie vermeiden eine Futterumstellung, die zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht notwendig ist.
- Kalorienreduziert, aber nährstoffreich: Sollte Ihr Labrador bei leichter Reduktion der Futtermenge zunehmen, empfiehlt sich die Futterumstellung auf ein Futter mit weniger Kalorien. Für den Muskelerhalt spielen hochwertige Proteine eine wichtige Rolle, während Sie auf einen niedrigen Fettgehalt achten sollten.
- Leicht verdaulich: Viele Labrador-Senioren tendieren dazu, magenempfindlich zu werden, wenn sie älter werden. Ein Nassfutter, wie unsere Canis Plus® Komplett-Menüs ist dann besser für sie geeignet. Achten Sie zudem darauf, dass Sie regelmäßig Fisch füttern, da dieser leichtverdaulich ist und besonders viele wertvolle Omega-3-Fettsäuren enthält.
- Darmaufbau: Altersbedingt kann es vorkommen, dass Nährstoffe aus dem Futter nicht mehr richtig aufgenommen werden können. Regelmäßige Fütterungskuren zur Unterstützung des Verdauungssystems, zum Beispiel mit Canis Extra Mineralmoor und Canis Extra Petflora, können helfen, den Verdauungstrakt zu entlasten. Ergänzungen wie Canis Extra Bierhefe, Canis Extra Beerenkraft, Canis Extra Tausendgrün Bio-Kräuter für BARF oder Canis Extra Aktiv versorgen mit zusätzlichen Nährstoffen und tragen so dazu bei, Nährstoffdefiziten vorzubeugen.
- Gelenkunterstützung: Da Labrador Retriever zu den größeren Hunderassen gehören, haben sie im Alter häufiger mit Gelenkproblemen zu tun. Insbesondere, wenn sie ihr Idealgewicht nicht halten können und zunehmen, treten diese sehr schnell ans Licht. Ergänzungen wie Canis Extra Grünlippmuschel Pulver, Canis Extra Gelenkvital, Canis Extra Krillöl Kapseln oder Canis Extra Bio-Hagebuttenpulver können den Bewegungsapparat ernährungsbedingt unterstützen.
- Zusätzliche Bewegung: Auch, wenn ihr Labrador Retriever sich im Alter weniger gern bewegt, bleibt die Bewegung für ihn sehr wichtig. Sie sorgt für einen geregelten Stoffwechsel, fördert den Erhalt der Muskulatur und trägt zur Lebensfreude bei. Schon leichte Bewegung oder Schwimmen halten Gelenke und Gewicht in Balance.
Wenn Sie noch mehr über die Fütterung von Senior-Hunden erfahren möchten, schauen Sie gern bei unserem Ratgeber „Futter für den Senior Hund“ vorbei.
Was tun bei Allergien oder Futterunverträglichkeiten bei Labrador Retrievern
Allergien und Futterunverträglichkeiten können sich ganz unterschiedlich bei Ihrem Labrador Retriever zeigen: Juckreiz, wiederkehrende Durchfälle, Ohrenentzündungen, Augenausfluss, Probleme mit den Analdrüsen, Hautrötungen – all diese Symptome können auf eine Allergie oder Futterunverträglichkeit hinweisen. Leidet Ihr Labrador Retriever unter einer Allergie oder Futterunverträglichkeit, ist es wichtig, dass Sie herausfinden, worauf er genau reagiert, damit Sie diese Substanz zukünftig meiden können. Ein Allergietest beim Tierarzt oder eine Ausschlussdiät können Ihnen hierbei helfen. In vielen Fällen reicht es auch schon aus, ein Futter zu wählen, das kein Gluten enthält und frei von klassischen Fleisch- und Getreidequellen ist. Zusätzlich sollte es nur eine tierische Proteinquelle enthalten, im besten Fall sogar eine, die Ihr Labrador bisher weder als Snack, noch als Hauptfutter bekommen hat – zum Beispiel Lamm, Kaninchen, Büffel, Pferd oder Ziege.
Wenn Sie mehr über die Fütterung von Hunden mit Allergien oder Futterunverträglichkeiten erfahren möchten, schauen Sie sich gern unseren Ratgeber „Mein Hund ist Allergiker – was nun?“ an.
Häufige Probleme des Labrador Retrievers und was Sie dagegen unternehmen können
Trotz der besten Pflege können beim Labrador Retriever typische gesundheitliche und verhaltensbedingte Probleme auftreten. Viele Halter stehen vor Herausforderungen wie Verfressenheit, Übergewicht, Gelenkproblemen oder unangenehmen Körpergeruch.
Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten sollten, welche Ursachen hinter den Problemen stecken können und wie Sie durch angepasste Fütterung, Bewegung und Vorsorge effektiv vorbeugen können.
Labrador Retriever wird nicht satt
Weiter oben haben wir es bereits erwähnt: Es wird angenommen, dass viele Labrador Retriever aufgrund einer Genmutation nicht dazu in der Lage sind, Sättigung zu empfinden, da ihnen Botenstoffe fehlen, die für ein Sättigungsgefühl sorgen sollten. Jeder vierte Labrador soll betroffen sein.
Wenn Ihr Labrador Retriever zu diesen 25% zählt, ist es demnach gar nicht möglich, dass er sich jemals wirklich gesättigt fühlt. Helfen können hier nur konsequente Futtererziehung, Anti-Giftköder Training und ähnliche Maßnahmen, wenn Sie vermeiden möchten, dass der Hund ständig bettelt oder draußen alles aufnimmt, was ihm in die Quere kommt.
Es gibt aber noch die verbliebenen 75% der Labrador Retriever, die nicht über diese Genmutation verfügen und trotzdem nicht satt werden – einfach, weil Labrador Retriever in der Regel ziemlich große Futterliebhaber sind. Natürlich spielen auch hier Erziehung und Training eine große Rolle, aber ein durchdachtes Fütterungskonzept kann ebenfalls dazu beitragen, dass der Hund sich besser und auch länger gesättigt fühlt. Zum einen spielt das Futtervolumen eine große Rolle – je mehr Volumen die Mahlzeit hat, desto mehr Sättigung verspürt der Labrador. Aus diesem Grund sind Nassfutter, BARF und selbst zusammengestellte Mahlzeiten für Labrador Retriever in der Regel besser geeignet, da sie, durch den höheren Wasseranteil, mehr Volumen haben.
Dann spielen aber auch die Ballaststoffe, die im Futter enthalten sind, eine große Rolle: Ballaststoffe vermitteln Sättigung, sorgen dafür, dass die Nahrung länger im Verdauungstrakt verweilt, wodurch mehr Nährstoffe aufgenommen und zudem auch die Darmflora gefüttert wird. Sie können die Mahlzeiten Ihres Labradors also gezielt aufwerten, indem Sie Zutaten ergänzen, die die Mahlzeit zwar voluminöser machen und den Ballaststoffgehalt erhöhen, dabei aber nicht so viele Kalorien enthalten. Unsere Canis Extra Vit/Min- Vielfalt Flocken eignen sich dafür hervorragend, Sie können aber auch Flohsamenschalen oder Salatgurke nutzen.
Labrador Retriever & Übergewicht – ein häufiges Problem: Der Labrador ist zu dick
Sollte Ihr Labrador zu viel wiegen, ist es wichtig, dass er langsam abnimmt. Bei der Fütterungsempfehlung des Futters sollten Sie sich also nicht am jetzigen Körpergewicht orientieren, sondern an dem Gewicht, das Ihr Hund idealerweise haben sollte. Wichtig: Sollten Sie feststellen, dass ein großer Abstand zwischen der aktuellen Futtermenge und der Fütterungsempfehlung für das Zielgewicht liegt, sollten Sie die Futtermenge in kleinen Schritten reduzieren. Auf keinen Fall füttern Sie von heute auf morgen 100g weniger, denn das wird Ihr Hund ganz sicher bemerken. Besser ist es, die Futtermenge ich kleinen Schritten, um ca. 10-20g zu reduzieren, damit der Hund die Möglichkeit bekommt, sich an die kleineren Portionen zu gewöhnen. Um die Umstellung noch etwas zu erleichtern können Sie zudem Beilagen, wie unsere Canis Extra Vit/Min- Vielfalt Flocken, ergänzen.
Trinkt Ihr Labrador genug?
Muss der Labrador abnehmen, ist es zudem wichtig, dass er am Tag ausreichend trinkt. Bei reiner Trockenfütterung liegt der Wasserbedarf eines ausgewachsenen Hundes, bei normaler körperlicher Aktivität und normaler Umgebungstemperatur von 20°C bei ca. 50 – 100ml/kg Körpergewicht Wasser pro Tag. Bekommt er Nassfutter, liegt sein Bedarf bei ca. 20-50ml/kg.
Für einen Hund mit einem Körpergewicht von 25kg bedeutet dies, dass sein täglicher Wasserbedarf bei reiner Trockenfütterung bei ca. 1250 – 2500ml Wasser am Tag liegt. Bekommt er ein Nassfutter liegt sein Bedarf bei ca. 500 – 1250ml Wasser am Tag.
Haben Sie schon mal geprüft, ob Ihr Labrador ausreichend trinkt? Sollten Sie feststellen, dass dies nicht der Fall ist, können Sie seine Flüssigkeitsaufnahme erhöhen, indem Sie ihm schon über das Futter etwas Wasser anbieten.
Kräutermischungen wie Canis Extra Tausendgrün Bio-Kräuter für BARF oder Canis Extra Aktiv versorgen mit wertvollen Nährstoffen und können den Stoffwechsel ankurbeln und dadurch ebenfalls dazu beitragen, dass Ihr Labrador Retriever besser abnehmen kann.
Labrador frisst Gras
Die meisten Hunde fressen hin und wieder Gras, doch insbesondere Labrador Retriever erwischt man häufiger beim ausgiebigen Grasen. Ob Langeweile, schlechte Angewohnheit oder einfach Fresslust – beim Grasfressen besteht die Gefahr, dass der Hund in Kontakt mit Parasiten kommt oder Dinge aufnimmt, die giftig für ihn sein können, wie beispielsweise Pilze, die im Gras wachsen. Unser Canis Extra Mineralmoor unterstützt den gesunden Verdauungsapparat und kann ernährungsbedingt dazu beitragen, dass der Labrador weniger Gras frisst. Die Vielfalt der Nährstoffe kann den Mineralienhaushalt in Schwung bringen, das kann sich positiv auf das bekannte "Gras- und Schmutzfressen" des Labradors auswirken. Die einzigartige Zusammensetzung des Moores kann den Stoffwechsel ankurbeln, zu einem Aufschwung der Darmflora beitragen und somit die Futterverwertung insgesamt fördern.
Ausführliche Informationen und viele weitere Tipps zum Thema Grasfressen beim Hund finden Sie in unserem Ratgeber „Mein Hund frisst Gras - was kann ich tun?“. Schauen Sie gerne mal vorbei.
Labrador frisst Kot und Schmutz
Neben dem weitverbreiteten Grasfressen tendieren Labrador Retriever leider auch dazu, die Hinterlassenschaften anderer Tiere, aber auch Erde und Schmutz zu fressen. Das Risiko, dass sie sich dabei mit Würmern oder Giardien anstecken ist sehr hoch. Auch hier kann unser Canis Extra Mineralmoor helfen, da die Vielfalt der Nährstoffe den Mineralienhaushalt in Schwung bringen kann. Das kann sich positiv auf das bekannte, ernährungsbedingte "Schmutzfressen" vom Labrador Retriever auswirken und dazu beitragen, dass dieses Verhalten überflüssig wird.
Viele Tipps und Hintergrundinformationen zum Kotfressen beim Hund finden Sie in unserem Ratgeber „Mein Hund frisst Kot – was kann ich tun?“.
Labrador Retriever und Parasitenprophylaxe
Labradore lieben es, sich draußen aufzuhalten und mit ihren Frauchen und Herrchen gemeinsame Abenteuer zu erleben. Ob beim Toben im Wald, Schwimmen oder Grasfressen – immer wieder kann es vorkommen, dass Ihr Labrador Kontakt zu Parasiten wie Würmern, Giardien, Flöhen oder Zecken hat, daher sollten Sie geeignete Maßnahmen ergreifen, um Ihren Labrador vor diesen zu schützen.
Wurmprophylaxe für Labrador Retriever
Wie bereits erwähnt, ist das Gras- und Kotfressen beim Labrador Retriever verbreitet und der Hund kann sich mit Würmern anstecken, wenn er Gras oder die Hinterlassenschaften anderer Tiere frisst. Es ist also sehr wichtig, dass Sie regelmäßig Ergänzungen füttern, die ernährungsbedingt ein Darmmilieu fördern können, in dem Würmer sich ungern ansiedeln. Unser Canis Extra Vermprevet® ist eine Pflanzen- und Kräutermischung mit Kokosflocken, Kürbiskernen, Möhrengranulat, Schwarzkümmel, Propolispulver und Walnussblättern, die auf natürliche Weise ein wurmwidriges Darmmilieu unterstützen und somit einen Wurmbesatz erschweren können.
Sollte es dennoch zu einem Wurmbefall kommen, kann unser Canis Extra Vermcurat® helfen. Vermcurat® kann die Darmreinigung unterstützen, bei der Parasiten über den Kot ausgeschieden werden können. So kann es helfen, einen ernährungsbedingten, verstärkten Wurmbesatz zu vermeiden.
Noch mehr Informationen zur natürlichen Wurmprophylaxe finden Sie in unserem Ratgeber „Natürliche Fütterung bei Wurmbefall bei Hund und Katze“.
Zecken- und Flohprophylaxe beim Labrador Retriever
Um Ihren Labrador Retriever vor Zecken oder Flöhen zu schützen, haben Sie verschiedene Möglichkeiten, die sich an den Bedarf Ihres Hundes anpassen lassen. Abhängig davon, ob Ihr Hund regelmäßig schwimmen geht, viel im Wald unterwegs ist oder ob er eher ein Stadthund ist, können Sie Ergänzungsfutter füttern, die ein abwehrstarkes Immunsystem fördern oder Sie nutzen Pflegeprodukte, die die Parasitenabwehr geruchsbedingt fördern.
Ausführliche Informationen zur Zeckenabwehr finden Sie in unserem Ratgeber „Natürliche Hilfe bei Zecken“, während unser Ratgeber „Flöhe beim Hund natürlich bekämpfen - So geht’s!“ über das Thema Flohbefall beim Hund informiert.
Wenn der Labrador stinkt
Labrador Retriever sind Hunde, die für das Wasser gezüchtet wurden. Um sie im Wasser vor Kälte zu schützen ist ihr Fell dichter und auch öliger, als dies bei anderen Hunderassen der Fall ist. Damit kann ein charakteristischer Körpergeruch einhergehen, der noch stärker auffällt, wenn der Hund regelmäßig schwimmen geht.
Doch nicht nur das Schwimmverhalten Ihres Labradors entscheidet über seinen Körpergeruch, auch der Zustand seiner Verdauung und seine Fütterung haben einen enormen Einfluss darauf, ob Ihr Labrador unangenehm riecht oder nicht.
Wenn Sie mehr über das Thema Hundegeruch erfahren wollen, schauen Sie gern bei unserem Ratgeber „Hundegeruch: Ursachen und Maßnahmen bei unangenehmen Körpergeruch beim Hund“ vorbei.
Labrador Retriever und Ohrenprobleme
Wenn Ihr Labrador Retriever oft schwimmen geht und dabei auch den Kopf unter Wasser hält, sollten Sie seine Ohren regelmäßig kontrollieren und bei Bedarf reinigen. Feuchtigkeit sammelt sich leicht im Ohr an und die Schlappohren sorgen dafür, dass wenig Luftzirkulation in den Ohren stattfindet. Das warme, dunkle und feuchte Ohrenklima kann das Wachstum von Bakterien begünstigen – dadurch kann es schnell zu einer Ohrentzündung kommen. Unsere Canis Extra Ohrenpflege wurde speziell entwickelt, um empfindliche Hundeohren sanft zu reinigen, zu pflegen und das natürliche Gleichgewicht der zarten Haut zu unterstützen – ganz ohne künstliche Zusätze.
Labradore und weicher Kotabsatz
Geht Ihr Labrador Retriever regelmäßig schwimmen, lässt sich schlecht vermeiden, dass er dabei auch etwas Wasser trinkt. Insbesondere im Sommer, wenn es heiß ist, kann die Wasserqualität leiden und Bakterien können sich ausbreiten – das sehen Sie dem Wasser aber nicht sofort an. Verschluckt Ihr Hund dieses Wasser, können verschiedene Symptome, von Blähungen bis Durchfall, auftreten. Unser Canis Extra Darmwohl kann die Darmreinigung fördern und so dazu beitragen, dass Blähungen und Durchfall, die durch die Aufnahme von verdorbenem Futter oder schmutzigem Wasser ausgelöst wurden, schnell wieder verschwinden.
Labrador Retriever mit Gelenkproblemen
Da Labradore zu den größeren Hunderassen gehören, haben sie im Alter häufiger mit Gelenkproblemen zu tun. Insbesondere, wenn sie im Welpenalter zu schnell gewachsen sind oder sie ihr Idealgewicht nicht halten können und zunehmen, treten diese sehr schnell ans Licht. Ergänzungen wie Canis Extra Grünlippmuschel Pulver, Canis Extra Gelenkvital, Canis Extra Krillöl Kapseln oder Canis Extra Bio-Hagebuttenpulver können den Bewegungsapparat ernährungsbedingt unterstützen.
Labrador Fütterung: Showlinie und Arbeitslinie im Vergleich
Viele Labrador Besitzer fragen sich, ob sich die richtige Labrador Fütterung zwischen Labradoren aus der Showlinie (English Type) und Labradoren aus der Arbeitslinie (American Type) grundsätzlich unterscheidet. Tatsächlich gibt es gewisse Unterschiede im Körperbau und Temperament, die auch den Energiebedarf beeinflussen können.
Labradore aus der Showlinie: Diese Labradore sind meist kräftiger gebaut und etwas ruhiger im Wesen. Sie neigen schneller zu Übergewicht, wenn die Futtermenge nicht zum Aktivitätslevel des Hundes passt.
Labradore aus der Arbeitslinie: Diese Labradore sind meist schlanker, leichter gebaut und sehr arbeitsfreudig. Bei regelmäßigem Training oder sportlicher Arbeit haben sie einen deutlich höheren Energieverbrauch und profitieren dann von einem energiereicheren Futter.
Wichtiger als die Linie: Das Aktivitätslevel
Unabhängig davon, ob Ihr Labrador aus der Show- oder aus der Arbeitslinie stammt, gilt: Entscheidend für die richtige Labrador Fütterung ist immer der individuelle Bewegungs- und Energiebedarf. Ein Showlinien-Labrador, der sportlich geführt wird, braucht möglicherweise mehr Kalorien als ein Arbeitslinien-Labrador, der nur entspannte Spaziergänge macht.
Hochwertiges Futter als Grundlage für die richtige Labrador Fütterung: Das ist Canis Plus®
Für beide Linien, also die Show- wie auch die Arbeitslinie, stellt ein hochwertiges, natürliches Futter, wie Canis Plus®, die Basis der richtigen, ausgewogenen Labrador Fütterung dar. Protein- und Nährstoffqualität sind die entscheidenden Faktoren. Die Futtermenge richtet sich dabei nicht nach der Zuchtlinie, sondern nach Alter, Aktivität und Kondition Ihres Labradors. So können Sie sicherstellen, dass Ihr Labrador richtig gefüttert wird, ohne dass er zu- oder abnimmt.
Sie sollten die Körperkondition Ihres Labradors regelmäßig beobachten – tastbare Rippen und eine erkennbare Taille sind die besten Indikatoren dafür, ob Ihr Labrador richtig gefüttert wird.
Weitere Informationen und häufig gestellte Fragen (FAQ) zur richtigen Fütterung des Labrador Retrievers
Das beste Futter für Ihren Labrador Retriever ist ein natürliches, hochwertiges Futter, wie Canis Plus®, mit einem gesunden Fleischanteil und ohne versteckte Zucker oder synthetische Zusatzstoffe, wie künstliche Vitamine oder Konservierungsstoffe. Ob Sie sich dann für ein kaltgepresstes Trockenfutter oder schonend gegartes Nassfutter entscheiden, hängt von den Vorlieben Ihres Hundes und natürlich auch Ihren Wünschen ab.
Die Futtermenge für Ihren Labrador ist unter anderem abhängig von seinem Körpergewicht, seinem Aktivitätslevel und seinem Alter. Zudem macht es einen Unterschied, ob Ihr Labrador Übergewicht hat oder sein Idealgewicht gut halten kann. Mehr Informationen zu Fütterungsempfehlungen und zur Futterumstellung finden Sie hier.
Wenn Sie möchten, dass Ihr Labrador Retriever langsamer frisst, können Sie verschiedene Dinge ausprobieren, denn was für Ihren Labrador am besten funktioniert, kann nur er Ihnen zeigen. Manch Labrador frisst langsamer, wenn er kleinere Pellets vor sich hat, während ein anderer größere Pellets bevorzugt. Wenn die Pelletgröße keinen Unterschied macht und Ihr Labrador das Futter in hohem Tempo verschlingt, können Sie es auch mit einem Anti-Schling-Napf oder einer Schleckmatte probieren.
Sie sollten Ihren Labrador Retriever auf keinen Fall fressen lassen, was er möchte. Einige Labradore empfinden keine Sättigung und würden auch dann weiterfressen, wenn es gesundheitlich bereits bedrohlich für sie wird. Doch auch davon abgesehen, sollten Sie bei Ihrem Labrador darauf achten, dass Sie ihn nicht zu kalorienreich füttern, zumindest, wenn er diese Kalorien nicht durch ausreichend Bewegung wieder verbrennen kann. Labradore tendieren zu Übergewicht – das Futter sollte aus natürlichen Zutaten bestehen, gesunde Ballaststoffe enthalten und einen moderaten Fettgehalt besitzen. Mehr dazu erfahren Sie weiter oben im Ratgeber.
Die richtige Fütterung Ihres Labrador Retrievers ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Die Futterprägung im Welpenalter, mögliche Unverträglichkeiten oder Allergien aber auch das Aktivitätslevel und das Alter Ihres Hundes haben hier großen Einfluss. Wichtig ist, dass Sie beim Futter für Ihren Labrador darauf achten, dass es aus 100% natürlichen Zutaten besteht und keine synthetischen Zusatzstoffe, wie künstliche Vitamine oder Konservierungsstoffe enthält. Sie möchten mehr über natürliches Hundefutter erfahren? Dann schauen Sie gern hier vorbei.
Falls Sie Fragen haben sollten, können Sie sich gerne telefonisch bei uns melden. Wir stehen Ihnen mit umfassendem Rat zur Seite. Sie erreichen uns montags bis freitags von 8.00 bis 16.00 Uhr unter der Telefonnummer 0541 - 760 266 888 oder per Mail an: info@naturavetal.de.
