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Natürliche Fütterung bei Wurmbesatz bei Hund & Katze - Naturavetal®

Wo sich das Tier in der freien Natur für eine naturgerechte Entwurmung selbst Kräuter suchen würde, um Darmprobleme zu lösen, sind unsere Haustiere auf unsere Hilfe angewiesen. Hier sollten Tierbesitzer verantwortungsbewusst handeln, durch naturgerechte Fütterung bei erhöhtem Wurmbesatz, denn ganz unabhängig von den Nebenwirkungen durch chemische Parasitenmittel, gibt es die zusätzliche Problematik der Resistenzbildung. Weil Hundehalter dies vermeiden wollen und natürliche Produkte bevorzugen, werden zunehmend, bei stärkerem Endoparasitenbefall, unterstützend natürliche Produkte gefüttert.

Spulwurm, Hakenwurm, Bandwurm – bei Würmern aller Art hört die Tierliebe von Hunde- und Katzenfreunden auf. Sind die Eier der wirbellosen Tiere erst einmal in den Körper des vierbeinigen Lieblings gelangt, entwickeln sie sich zu Larven und wandern dabei durch mehrere Organe. Wenn Hunde und Katzen von Würmern befallen sind, zeigt sich der Einfluss der Parasiten meist nicht sofort. Doch ein hoher Wurmbesatz schadet dem Tier. Greift der Besitzer zur chemischen Keule, möglicherweise bereits bei einem unbestätigten Verdacht auf Wurmbefall, so führt er keine langanhaltende Lösung herbei, sondern kann im schlimmsten Fall für eine weitgehende Schädigung der Darmflora sorgen.

In diesem Beitrag klären wir über den Wurmbesatz auf und zeigen Ihnen, wie die natürliche Entwurmung für Hund und Katze schonend gelingt. 

Eier von Würmern lauern überall

Weibliche Spulwürmer beispielsweise legen täglich bis zu 200.000 winzig kleine Eier. Sie sind extrem widerstandfähig und sehr langlebig. Ein befallener Hund scheidet die Wurmeier mit dem Kot aus. Selbst wenn der Haufen längst nicht mehr erkennbar ist, können die Eier überleben und von einem anderen Hund aufgenommen werden, der mit seiner Schnauze daran schnuppert. Bleiben verunreinigte Erde oder Sand unter den Schuhsohlen kleben, trägt der Mensch ungewollt zur weiteren Verbreitung der Eier des Spulwurmes bei. Selbst bei Katzen, die nur in der Wohnung leben und keinen Freigang haben, ist der Wurmbefall möglich, indem sie mit den Schuhen, draußen genutztem Spielzeug oder Sportgeräten in Kontakt kommen. Freigänger sind einem erhöhten Risiko für Wurmbefall ausgesetzt, wenn sie Aas mit dem Maul berühren oder kleine Beutetiere wie Mäuse, Vögel und Frösche fressen, die vor allem Band- und Lungenwürmern als Zwischenwirte dienen.

Verschiedene Arten von Würmern bei Hund und Katze

Spulwürmer
Bei Hunden und Katzen gleichermaßen treten Spulwürmer am häufigsten auf. Die erwachsenen Parasiten erreichen eine Länge von bis zu 20 Zentimetern und siedeln sich im Darm an, wo sie bei schwerem Wurmbefall eine Mangelversorgung, Erbrechen, Durchfall und Verstopfung verursachen. Auch ein aufgeblähter „Wurmbauch“ kann auftreten. Die Eier sind durch Kot in sehr vielen Grünanlagen verbreitet, wo sich weitere Haustiere anstecken.

Hakenwürmer
Der Hakenwurm nistet sich im Verdauungstrakt von Hund und Katze an und saugt dort Blut. Die mit dem Kot ausgeschiedenen Eier entwickeln sich schnell zu Larven und können nicht nur oral aufgenommen werden, sondern auch über die Haut in den Wirt eindringen. Während eine geringe Anzahl Hunde und Katzen meist nicht schädigt, kann der erhöhte Besatz zu Blutverlust und Darmverletzungen führen.

Lungenwürmer
Sowohl bei Katzen als auch bei Hunden können Lungenwürmer auftreten. Zwischen- und Transportwirte für die Larven sind Vögel, Schnecken oder Mäuse, die die Haustiere fressen. Erwachsene Lungenwürmer setzen sich in den Lungenarterien fest und sind verantwortlich für unterschiedliche Krankheitsbilder wie Entzündungen des Lungengewebes, Blutgerinnungsstörungen, chronischer (Blut-)Husten und Atemwegserkrankungen. Der erhöhte Wurmbesatz kann sogar zum Tod führen.    

Bandwürmer
Während der Hundebandwurm in Mitteleuropa nicht mehr vorkommt, spielen der bis zu 60 Zentimeter lange Katzenbandwurm und der Fuchsbandwurm weiterhin eine wichtige Rolle. Zwar ist der Rotfuchs der wichtigste Wirt des Fuchsbandwurms, doch auch Hunde und Katzen können sich anstecken, wenn sie unbeaufsichtigten Auslauf nutzen, jagen und dabei infizierte Nagetiere fressen. Vom Gurkenkernbandwurm geht ebenfalls ein Risiko für Haustiere aus. Hier sind es infizierte Flöhe, die verschluckt werden. Oft treten erst bei massivem Wurmbesatz Symptome auf, darunter Verdauungsbeschwerden und starker Juckreiz im Analbereich.

Blasenwürmer
Der Blasenwurm ist ein seltener Haarwurm, der die Harnblase der Katze befällt und Krankheitsanzeichen ähnlich der Harnblasenentzündung verursacht. Sein Zwischenwirt ist der Regenwurm. Über den Urin scheidet eine infizierte Katze die Eier des Blasenwurms aus.

Peitschenwürmer
Wie der Name andeutet, ähnelt der Peitschenwurm einer Peitsche mit dickerem Ende und fadenförmigem Vorderteil. Damit heftet er sich an die Darmwand und saugt Blut. Da die Eier von Peitschenwürmern extrem robust sind, überleben sie in der Natur mehrere Monate. Kot und blutiger Durchfall erkrankter Hunde muss deshalb besonders gründlich entfernt werden, um eine erneute Ansteckung nach der natürlichen Entwurmung zu vermeiden.

Herzwürmer
Vor allem im Mittelmeerraum sind Herzwürmer verbreitet, die über Stechmücken übertragen werden und die Herzwurmkrankheit verursachen. Nicht nur bei Reisen nach Südeuropa ist Vorsicht geboten, denn die asiatische Tigermücke ist bereits in der Mitte Deutschlands aktiv. Herzwurmlarven wandern vom Einstichpunkt der Mücke durch die Blutbahn in die Herzkammern und verursachen als erwachsene, bis zu 30 Zentimeter lange Würmer, schwere Gesundheitsschäden bei Hunden und Katzen.

Erhöhten Wurmbesatz bei Hund und Katze erkennen

Hunde und Katzen zählen zu den beliebtesten Wirten zahlreicher Wurmarten. Bis auf Lungen-, Blasen- und Herzwürmer siedeln sich die meisten von ihnen im Verdauungstrakt an – vornehmlich im Darm, wo sie dem Wirt ein Teil seiner Nährstoffquelle nehmen. Oral aufgenommene Eier gelangen über das Maul zunächst in den Darm, entwickeln sich zur Larve und wandern dann über die Leber, den Blutkreislauf und die Luftröhre oder Lunge wieder in den Darm. Die erwachsenen Parasiten legen dort Eier, mit denen der Kreislauf von Neuem beginnt.

Jedes Tier ist anders und deshalb unterscheidet sich auch das individuelle Risiko für Hund und Katze, sich Würmer „einzufangen“. Neben dem Verhalten beim Auslauf oder Freigang spielen auch das Alter und die Ernährung eine Rolle. Zudem tolerieren die Haustiere einen geringen Wurmbesatz. Hier scheint es ein gesundes Gleichgewicht zwischen Wirt und Parasit zu geben, oftmals ohne offensichtliche Schädigung. Für Besitzer von Hunden und Katzen ist es deshalb schwierig, den Wurmbefall festzustellen, wenn er ganz ohne Symptome verläuft. Anders ist es beim erhöhten Wurmbesatz.

Je nach Art des Parasits, mit dem sich das Tier infiziert hat, lassen sich unterschiedliche Krankheitsbilder feststellen. Zu den Anzeichen, die für einen starken Wurmbefall sprechen, zählen:

  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Erbrechen
  • Juckreiz um den Anus, mit sogenanntem “Schlitten fahren“
  • fehlender Appetit
  • Gewichtsverlust
  • stumpfes Fell
  • aufgeblähter „Wurmbauch“
  • allgemeine Mangelerscheinungen

Erhöhter Wurmbesatz bei Welpen und Jungtieren

Auf Welpen haben Würmer einen drastischeren Einfluss als auf erwachsene Tiere. Sie können sich bereits im Mutterleib oder über die Milch infizieren und leiden stärker unter den Parasiten, da ihr Immunsystem noch nicht so strapazierfähig ist. Daher ist es bei Welpen wichtig, ernährungsbedingt ein Darmmilieu zu fördern, welches Parasiten wie Würmer meiden und zu möglichst schonenden und natürlichen Mitteln zu greifen, sollte das Tier doch mal unter einem Wurmbefall leiden. Wenn der Wurmbefall so massiv ausgeprägt ist, dass das Jungtier gesundheitlich beeinträchtigt wird, ist der Gang zum Tierarzt allerdings unumgänglich, wenn Welpen beispielsweise große Mengen an ganzen Spulwürmern erbrechen oder mit Durchfall ausscheiden. Andernfalls kann eine Dehydrierung folgen, die das Tier extrem schwächen kann.

Vermeiden Sie es jedoch unbedingt, einen Welpen jede Woche chemisch zu entwurmen, wie es einige Rasseverbände empfehlen. Chemische Wurmkuren schaden den kleinen Tieren mehr, als sie ihnen helfen, da die Darmflora immer wieder gestört wird und sich so kein gesundes Immunsystem entwickeln kann. Spätere Verdauungsschwäche und Allergien aller Art können die Folge sein.

Natürliche Entwurmung bei Hund und Katze

Bei Verdacht auf einen erhöhten Wurmbesatz führt der Weg von Hunde- und Katzenliebhabern oft zum Tierarzt, der eine chemische Entwurmung anbietet. Doch die chemische Keule tötet nicht nur die Würmer im Darm ab, sondern belastet auch den Stoffwechsel von Hund und Katze stark. Die Darmschleimhaut muss sich danach mühevoll regenerieren. In der Natur würde ein Tier Kräuter fressen, wenn es unter Darmproblemen leidet. Haustiere sind darauf angewiesen, dass ihre Halter die richtigen Mittel für eine natürliche Entwurmung auswählen.

Bei der natürlichen Entwurmung von Hund und Katze entstehen keine Nebenwirkungen und es ist möglich, ein widerstandsfähiges Darmmilieu zu stabilisieren und das Tier auf diese Weise zu unterstützen Würmer leichter auszuscheiden und länger wurmfrei zu bleiben. Ob das eigene Tier von Würmern infiziert ist, zeigen zum einen die bereits erwähnten Symptome. Zum anderen bringt eine Kotuntersuchung beim Tierarzt mit Proben von drei aufeinanderfolgenden Tagen zu unterschiedlichen Zeiten Klarheit, wenn keine Würmer sichtbar im Kot abgesetzt sind. Liegt tatsächlich ein Wurmbesatz vor, helfen natürliche Mittel, die den Verdauungstrakt des Hundes oder der Katze für Würmer unattraktiv machen.

Die natürliche Entwurmung kann auch ernährungsbedingt unterstützt werden beispielsweise mit Kokosflocken, Kürbiskernen oder Möhren. In Kokosflocken und kaltgepresstem Kokosöl ist Laurinsäure enthalten, die die Würmer abschrecken kann. Sowohl die Raspeln als auch Canis Extra Bio-Kokosöl für Hunde und Felins Plus® Bio-Kokosöl für Katzen können einfach dem Futter beigemischt werden. Gleiches gilt für gemahlene Kürbiskerne, die die Aminosäure Cucurbitin enthalten und zudem das Immunsystem unterstützen und harntreibend wirken können. Katzen und Hunde können auch pürierte Möhren fressen: Die ätherischen Öle lähmen die Würmer und führen dazu, dass sie ausgeschieden werden können.

Hunde und Katzen mit Naturavetal natürlich entwurmen

Eine Entwurmung schützt nicht vor erneutem Wurmbefall – auch nicht die chemische Keule. Bereits am Tag nach der Wurmkur können sich Hund und Katze erneut anstecken. Um das zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen, Ihrem Hund abzugewöhnen, den Kot anderer Tiere zu fressen oder daran zu schnuppern. Bei Katzen ist das nicht möglich – doch eine angemessene Hygiene im Haushalt und im Umgang mit den Tieren ist eine gute Voraussetzung dafür, dass Ihr Tier sich nicht mit Würmern infiziert. Bei Naturavetal erhalten Sie mit Canis Extra Vermcurat® für Hunde sowie mit Felins Plus® Vermcurat® für Katzen hilfreiche Unterstützung zur natürlichen Entwurmung bei erhöhtem Wurmbesatz. Es besteht jeweils zu 100 Prozent aus Kamala-Fruchthaarpulver, das die Wurmwidrigkeit des Darmmilieus unterstützt und zur Darmreinigung beiträgt, bei der die Parasiten ausgeschieden werden. Die Naturavetal-Mischungen Canis Extra Vermprevet® und Felins Plus® Vermprevet® mit Kokosflocken, Kürbiskernen, Möhrengranulat, Schwarzkümmel, Propolispulver, Walnussblättern, Ananaspulver, Thymian, Oreganum, Zimt und Nelken vereinen alle für die natürliche Entwurmung von Katze und Hund bewährten Pflanzen und Kräuter. Füttern Sie Vermprevet® bis zu vier Mal jährlich vorbeugend und tragen Sie damit gleichzeitig zu einer naturgesunden Ernährung und einem intakten Darm Ihres Lieblings bei.

Wir stellen zwei Produkte für Hunde und Katzen zur Verfügung, die sich ernährungsbedingt positiv auf das Darmmilieu auswirken und so Hunde und Katzen unterstützen können, auf natürliche Weise wurmfrei zu bleiben. Durch ein wurmfeindliches Darmmilieu kann eine erneute Besiedlung vermieden werden:

Vermcurat® – mit Kamala Fruchthaarpulver

Vermcurat® enthält ausschließlich das bewährte Kamala-Fruchthaarpulver als naturreines Mittel zur inneren Darmpflege, wenn das Tier bereits von Würmern befallen ist. Die asiatische Pflanze Kamala Mallotus philippinensis ist ein baumförmiges, tropisches Wolfsmilchgewächs (Euphorbiaceae), von der für das feinweiche, braunrote Fruchthaarpulver das äußere Haar der Samenkapsel verwendet wird.

Kamala Fruchthaarpulver kann die Darmreinigung unterstützen, bei der Parasiten über den Kot ausgeschieden werden können und kann somit helfen, einen ernährungsbedingten, verstärkten Wurmbesatz zu vermeiden. Neben gesunder Ernährung und der quartalsmäßigen Zugabe der Kräutermischung Vermprevet® kann man den Körper stärken und seltener zu chemischen Wurmkuren greifen.

Unterstützend bei der inneren Darmpflege für Hunde
Unterstützend bei der inneren Darmpflege für Katzen

Vermprevet® – prophylaktische Kräutermischung für ein widerstandsfähiges Darmmilieu

Diese Pflanzen- und Kräutermischung kann ein widerstandsfähiges Darmmilieu stabilisieren und das Tier auf diese Weise unterstützen Würmer leichter auszuscheiden. Das pflanzliche Vermprevet® kann einen positiven Einfluss auf die Darmschleimhaut ausüben – ohne die Darmflora zu schädigen.
Die naturreine Zutaten sprechen für sich: Zimt wird bereits seit Tausenden von Jahren eingesetzt. Schon im alten Ägypten war es bekannt als Magen-Darm-Beruhiger und wird überdies in der indischen Heilkunst Ayurveda wegen seiner Gesundheitsvorteile für den Verdauungsapparat geschätzt. Bei Pilzen, Bakterien und Parasiten kann es reinigende Unterstützung bieten. Ebenso gelten Walnussblätter in der traditionellen Heilkunde als bewährte Empfehlung zur Stärkung der Verdauung. Nelken sind bekannt als Unterstützung bei der Reduzierung von Keimen. Propolis und Schwarzkümmel unterstützen prophylaktisch und können die intakte Immunabwehr stärken. Ananaspulver enthält nicht nur zahlreiche Vitalstoffe, sondern auch das wichtige Verdauungsenzym Bromelain mit stoffwechselaktivierenden Eigenschaften, die natürliche Reinigungsprozesse fördern können.

Prophylaktische Unterstützung bei der inneren Darmpflege für Hunde
Prophylaktische Unterstützung bei der inneren Darmpflege für Katzen

Wesentlich in jedem Fall: Keine Wurmkur auf Verdacht!

Der Wurmbesatz des Tieres sollte zunächst durch regelmäßige Kontrollen von Kotproben geprüft werden. Bei erhöhtem Wurmbesatz kann eine Fütterung von Vermcurat® das Darmmilieu ernährungsbedingt unterstützen. Für die regelmäßige Unterstützung einer Darmflora, welche es Würmern ernährungsbedingt erschwert sich anzusiedeln, empfehlen wir die regelmäßige Fütterung von Vermprevet®.

Unser Expertenteam hilft Ihnen bei all Ihren Fragen gerne persönlich weiter. Sie erreichen uns montags bis freitags von 8.00 bis 16.00 Uhr unter der Telefonnummer 0541 760 266 888 oder per Mail an: info@naturavetal.de.

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