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Kleine Kräuter-Kunde für Hunde

Schon in prähistorischer Zeit haben die Menschen Pflanzen als wertvolle Schätze der Natur gegen Krankheiten bei sich selbst und ihren Tieren eingesetzt. Deren heilsame, geheimnisvolle Wirkeigenschaften waren zwar bereits bewährt – aber noch wissenschaftlich unerforscht. Damals wie heute jedoch werden Pflanzen zur Herstellung heilkräftiger Arzneien benutzt und sind mittlerweile auch medizinisch anerkannt. In vielen Ländern hat es eine lange Tradition, dass Kräuterkundige ihre Patienten mit allerlei Extrakten und Tinkturen aus Heilpflanzen zum Wohle der Gesundheit behandeln. Als Heilkräuter werden Pflanzen definiert, deren Blätter, Blüten, Stängel oder Wurzeln bestimmte therapeutische Eigenschaften besitzen.  Selbst wildlebende Tiere suchen sich instinktiv Gräser, Pflanzen, Wurzeln und Rinden, um ihre Lebenskraft zu stärken oder verzehren Kräuter, wenn sie Schmerzen haben. In unserer kleinen Kräuterkunde für Hunde haben wir einige dieser Pflanzen beschrieben, die Sie auch in den Naturavetal Produkten als wichtigen Bestandteil artgerechter und naturgesunder Ernährung oder zur wohltuenden äußeren Anwendung in der Pflege Ihres Hundes wiederfinden.

Kräuter für den Hund – auch wenn er ein Fleischfresser ist

Der Hauptbestandteil des Futters für den Hund sollte immer Fleisch sein. Doch der Vierbeiner verschmäht Kräuter, Obst und Gemüse keinesfalls. Bei seinem wildlebenden Verwandten, dem Wolf, ist es leicht zu beobachten, dass auch Früchte und Wurzeln im Wald auf seinem Speiseplan stehen. Außerdem verschmäht er den Mageninhalt seiner Beutetiere nicht und nimmt auch so pflanzliche Nahrung zu sich. Hundebesitzer stellen beim Spaziergehen oft fest, dass ihr Tier gern an Rinden kaut, Löwenzahn pflückt oder genüsslich die Gänseblümchen auf der Wiese verspeist. Kräuter zu fressen ist völlig natürlich und entspricht der artgerechten und naturreinen Hundeernährung. Wer seinen Hund barft, also frisches rohes Fleisch füttert, ist auf Kräuter angewiesen, um dem Futter die benötigten Nährstoffe zuzusetzen, die in fertig gekauftem Hundefutter bereits enthalten sind.

Welche Wirkung haben Kräuter auf die Vierbeiner?

Kräuter als Zusatz zum Futter können den Organismus von Hunden stärken und die natürliche Funktion des Verdauungstraktes unterstützen. Außerdem liefern sie wertvolle Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine. Sie entgiften den Hundekörper, tragen zu einem gesunden Stoffwechsel und starken Immunsystem bei und neutralisieren freie Radikale. Einzelne Kräuter für Hunde wirken besonders positiv auf bestimmte Organe wie Lunge und Herz, den Bewegungsapparat sowie das Fell: Während Brennnessel die Harnwege unterstützt, stärkt die Habebutte die Abwehrkräfte und das Blut. Auch die Linderung von Allergien und ihre Symptome können erfolgreich mit Kräutern unterstützt werden.

Wie kann ich meinem Hund Kräuter füttern?

Jeder Hund ist anders und damit unterscheiden sich auch die Fressvorlieben. Während das eine Tier sehr gern in der Natur an Kräutern knabbert, rührt das andere sein Futter nicht mehr an, wenn es sieht und riecht, dass Herrchen oder Frauchen Kräuter daruntergemischt haben. Bei sehr wählerischen Hunden ist es möglich, Kräuter in flüssiger Form separat anzubieten oder ins Futter zu geben. Hier ist die Akzeptanz meist höher. Es spricht jedoch nichts dagegen, dass der Hund getrocknete Pflanzenteile oder ganze frische Kräuter frisst. Auch Pulver erweisen sich als sinnvoll, da sie mit heißem Wasser leicht aufgebrüht werden können.

Gibt es Gefahren für Hunde durch Kräuter?

Wie bei vielen Dingen gilt auch für Kräuter: Die richtige Dosierung ist wichtig! Andernfalls kann eine positive Wirkung auf den Körper des Hundes in einen schädlichen Effekt umschlagen. Ein Beispiel dafür ist Knoblauch, der in Maßen antibiotische Kräfte besitzt. Eine Überdosis führt jedoch dazu, dass die roten Blutkörperchen durch ein blockiertes Enzym ungeschützt vor freien Sauerstoffradikalen sind. Und auch Baldrian verursacht in zu hoher Konzentration Bauchschmerzen und Durchfall. Füttern Sie deshalb niemals eine Kräutermischung, von der Sie nicht wissen, welche Auswirkungen sie auf den Hund haben kann, sondern informieren Sie sich über die geeignete Menge. Kaufen Sie außerdem nur Kräuter in hoher Qualität. Unser Expertenteam kann Ihnen dabei helfen, die richtigen Futterergänzungen mit Kräutern für Ihren Hund auszusuchen – rufen Sie uns gern an!

Im Folgenden stellen wir Ihnen in der Kräuterkunde für Hunde einige Kräuter genauer vor. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen im Buch der Natur!

Ackerschachtelhalm

Der Ackerschachtelhalm gehört zur Gattung der Schachtelhalme und ist auf der gesamten Nordhalbkugel weit verbreitet. Seine Verwendung lässt sich bis in die Antike zurückverfolgen. Schon damals war er als harntreibendes und blutstillendes Mittel beliebt. Sein hoher Gehalt an Kieselsäure und anderen Mineralien zeichnet ihn aus. Sie können bindegewebsfestigend wirken und auch der Hautstoffwechsel kann angeregt werden.

Wissenschaftlicher Name: Equisetum arvense

Verwendeter Pflanzenteil: oberirdische Teile

Inhaltsstoffe: Derivate der Kaffeesäure, Kieselsäure

Aloe

Aloe ist eine Pflanzengattung der warmen Regionen und kommt besonders in Südafrika und im südlichen Europa vor. Hier in Deutschland wächst sie in Treibhäusern. Aloe wird 60 cm hoch mit 4 -7 cm dicken runden Stängeln. Die Blätter sind dick und fleischig. Blütezeit ist im Juni. Sie wirkt abführend, hat eine besondere Affinität zu den Verdauungsorganen und ist daher bei chronischem Magenkatarrh angezeigt. Des Weiteren wirkt sie als Wundwasser selbst bei schlecht heilenden Wunden und wird auch bei Geschwüren eingesetzt.

Wissenschaftlicher Name: Aloe vera

Verwendeter Pflanzenteil: Aloeblätter

Inhaltsstoffe: Aloine

Anis

Anis war in Deutschland Heilpflanze des Jahres 2014. Zur Familie der Doldenblütler gehörend, war die Pflanze vermutlich ursprünglich im östlichen Mittelmeerraum beheimatet. In Gebieten mit gemäßigtem Klima wird Anis heute weltweit angebaut. Da Anis die Schleimdrüsen des Magen-Darm-Trakts anregen soll, wird es gerne zusammen mit Fenchel und Kümmel gemischt, um bei allerlei Verdauungsbeschwerden und auch Blähungen Linderung zu verschaffen. Zudem soll Anis als Schleimlöser auch bei Husten hilfreich sein.

Wissenschaftlicher Name: Pimpinella anisum L.

Verwendeter Pflanzenteil: Anisfrüchte

Inhaltsstoffe: Ätherische Öle vor allem Anethol

Artischocke

Die Artischocke ist eine Heilpflanze mit langer Historie. Ihre hervorragende Wirkung zeigt sie u. a. bei der Fettverdauung. Sie gehört zu den Distelgewächsen und gedeiht in warmen Regionen, wo sie hauptsächlich in den Wintermonaten wächst. Ihre Inhaltsstoffe wirken u. a. antiseptisch und blutfettsenkend. Sie besitzt eine anregende Wirkung auf Leber sowie Niere, fördert aber auch Durchblutung und Entgiftung im Körper.

Wissenschaftlicher Name: Cynara scolymus

Verwendeter Pflanzenteil: Artischockenblätter mit Stielanteil

Inhaltsstoffe: Inulin, Eiweiß, Calcium, Eisen, Provitamin A und Vitamin B1

Bärlauch

In der Edda, der großen Sammlung germanischer Volksmythen, erscheint der Bärlauch als eine der ersten Pflanzen nach der Erschaffung der Welt. Bärlauch gehört zur Familie der Zwiebelgewächse und kommt in fast ganz Europa wild vor. Die Pflanze wird ca. 20 – 50 cm hoch und blüht mit vielen weißen sternförmigen Blüten. Wilder Bärlauch ist leicht zu verwechseln mit der giftigen Herbstzeitlosen und dem hochgiftigen Maiglöckchen. Er ist ein Nährstoffanzeiger, denn dort, wo Bärlauch wächst und gedeiht, ist der Boden besonders nährstoffreich. Er wirkt positiv bei Hautleiden, Wurmbefall, Darmbeschwerden und Arterienverkalkung und ist als blutreinigende Frühjahrskur zu empfehlen.

Wissenschaftlicher Name: Allium ursinum

Verwendeter Pflanzenteil: Bärlauchblätter mit Stielanteil

Inhaltsstoffe: Vitamin C, Magnesium, Eisen und Mangan. Enthaltene Sulfide können gegen Bakterien und Pilze wirken

Basilikum

Basilikum ist als aromatisches Küchenkraut beliebt und gehört zu der Familie der Lippenblütler. Es kann zwischen 20-60 cm Höhe erreichen. Als Heilpflanze ist Basilikum auch bekannt, denn es soll die Verdauungsorgane stärken, Unterstützung gegen Blähungen sein und auch die Nerven beruhigen können. Bei Gelenkschmerzen und bakteriellen Geschehen ist Basilikum ebenfalls hilfreich.

Wissenschaftlicher Name: Ocimum basilicum

Verwendeter Pflanzenteil: Basilikumblätter mit Stielanteil

Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Gerbstoffe, Flavonoide

Birke

Die Birke ist in Europa und Nordasien beheimatet. Sie wächst auf sandigen, aber auch auf moorigen Böden. Birken haben eine wissenschaftlich erwiesene harntreibende Wirkung. Wenn der Körper irgendwo Wasser staut, vermögen die Birkenblätter die gestaute Flüssigkeit rasch zu entziehen. Gleichzeitig gibt es eine vermehrte Ausscheidung harnpflichtiger Substanzen, was sich bei Stoffwechselleiden wie Rheuma und Gicht vorteilhaft auswirkt. Birkenteer wird häufig zur Behandlung von Hauterkrankungen genommen. Es vermag chronische Ekzeme positiv zu beeinflussen. Birkenwasser dient zur Kopf- und Haarpflege.

Wissenschaftlicher Name: Betula alba

Verwendeter Pflanzenteil: Birkenblätter

Inhaltsstoffe: In den jungen Blättern sind Ätherische Öle, Gerbstoffe sowie saure und neutrale Saponine enthalten. Birkenteer (hergestellt durch Verschwelen von Birkenholz und –rinde) enthält hauptsächlich Karbolsäure und Kreosol.

Bohnenkraut

Das Bohnenkraut gehört zur Familie der Lippenblütler. Ursprünglich stammt es wahrscheinlich aus dem Gebiet um das Schwarze Meer und das östliche Mittelmeer. Es ist auch als Küchenkraut bekannt, wird in der Volksmedizin jedoch gerne genutzt bei Magen- und Darmbeschwerden, soll jedoch auch bei Husten und Kopfschmerzen hilfreich sein. Einige Quellen berichten des Weiteren, dass das Sommer-Bohnenkraut unterstützend gegen Candida albicans und Aspergillus (Schimmelpilze) eingesetzt werden kann.

Wissenschaftlicher Name: Satureja hortensis L.

Verwendeter Pflanzenteil: oberirdische Teile

Inhaltsstoffe: Ätherische Öle vor allem Thymol und Carvacrol

Brennnessel

Die Brennnessel wird schon seit dem Altertum als Heilpflanze geschätzt und verwendet. Sie wird vorwiegend für rheumatische Erkrankungen genutzt, aber auch als Frühjahrskur zum Entschlacken und Blutreinigen. Man findet die Brennnessel eigentlich fast überall, an Wegrändern, in Gärten oder auf Kompostplätzen. Sie wird bis zu 1,5 m hoch und hat lange Brennhaare an Blättern und Stängeln, die bei Hautkontakt juckende Quaddeln verursachen. Sie wirkt harntreibend, entzündungshemmend und blutbildend. Bei allgemeiner Abwehrschwäche sowie bei Hautleiden und bei Eisenmangel wird sie auch gerne als Stärkungsmittel eingesetzt.

Wissenschaftlicher Name: Urtica dioica, Urtica urens

Verwendeter Pflanzenteil: oberirdische Teile

Inhaltsstoffe: Brennnesseln besitzen Flavonoide, den Zuckergehalt senkende Glucocinine, Kieselsäure, wertvolle Mineralstoffe, Eisen, Provitamin A, Vitamin C, reichlich Xanthophyll und Chlorophyll

Brunnenkresse

Die Brunnenkresse ist in ganz Europa heimisch und wächst an Seen und Flussufern. Man kann sie leicht Zuhause anbauen, sie schmeckt scharf-würzig-aromatisch. Im besten Fall verzehrt man die Brunnenkresse frisch. Da sie im Prinzip das ganze Jahr – auch in der Wohnung – wachsen kann, ist sie ein wichtiger Spender von Vitaminen im Spätherbst. Sie enthält viel Vitamin C aber auch Bitterstoffe, die die Verdauung anregen. Durch den hohen Gehalt an Senfölglykosiden gilt die Brunnenkresse als antibakteriell.

Wissenschaftlicher Name: Nasturtium officinale

Verwendeter Pflanzenteil: oberirdische Teile

Inhaltsstoffe: Vitamin C, Bitterstoffe, Senfölglykoside

Dill

Ursprünglich stammt diese Pflanzenart aus Vorderasien, wird mittlerweile allerdings weltweit angebaut. Wer kennt ihn nicht, den klassischen Gurkensalat mit Dill. Dill ist allerdings ähnlich wie Fenchel viel mehr als nur ein Küchenkraut - er gilt als verdauungsanregend und krampflösend. Es unterstützt die Haut bei der Abwehr von Bakterien und kann einen entspannten Schlaf fördern.

Wissenschaftlicher Name: Anethum graveolens

Verwendeter Pflanzenteil: Dillspitzen

Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Cumarine

Fenchel

Der Fenchel stammt ursprünglich aus Asien und war als Heilpflanze schon bei den alten Ägyptern beliebt. Als Hausmittel wird Fenchel gerne bei Blähungen und Verdauungsproblemen eingesetzt und hilft bei Augenentzündungen. Neben seinen ätherischen Ölen, die positiv auf die Schleimhäute wirken, ist seine krampflösende und antibiotische Wirkung auch bei Blähungen und Magen- und Darmbeschwerden hilfreich.

Wissenschaftlicher Name: Foeniculum vulgare

Verwendeter Pflanzenteil: Fenchelsamen

Inhaltsstoffe: Eisen, Kalium, Kalzium, Vitamin A, Vitamin B1, B2, Vitamin C und E sowie ätherische Öle wie z. B. Anethol

Hauhechel

Hauhechel ist in Europa heimisch und kommt in fast allen europäischen Ländern vor. Als Hülsenfrüchtler ist sie verwandt mit Erbsen, Bohnen und Lupinen. Besonders gerne wird sie unterstützend bei allerlei Nieren- und Blasenleiden genutzt sowie zur Prophylaxe von Harnsteinen. Die rosa bis rosaroten Blüten lassen die Hauhechel während ihrer Blütezeit erstrahlen und sind Hinweis für ihren hohen Gehalt an Flavonoiden.

Wissenschaftlicher Name: Ononis spinosa

Verwendeter Pflanzenteil: Hauhechelwurzel

Inhaltsstoffe: Flavonoide, Saponine und ätherische Öle

Holunder

Der Holunder kommt in ganz Europa vor. Da er sich nicht nur durch Samen verbreitet, sondern auch durch Wurzelschößlinge, ist er schwer zu vertreiben. Altbekannt ist die harn-, schweiß- und milchtreibende Wirkung der Holunder- oder „Fliederblüten“, wobei auch die Beere dieselbe Wirkung besitzt. Die Beeren haben blutreinigenden und blutbildenden Charakter und säubern alle inneren Organe.

Wissenschaftlicher Name: Sambucus nigra

Verwendeter Pflanzenteil: Holunderbeeren

Inhaltsstoffe: Holunder hat viel Vitamin C in den frischen Blüten, enthält Eisen, Kupfer sowie terpentinhaltige Ätherische Öle. Weiterhin enthält Holunder in den Beeren reichlich Vitamin A, B und C (mehr als Heidelbeere und Himbeere).

Kamille

Seit langem wird die Echte Kamille als Heilpflanze genutzt und für die unterschiedlichsten Beschwerden eingesetzt. Sie gehört zur Familie der Korbblütler und war ursprünglich in Süd- und Osteuropa weit verbreitet. Mittlerweile trifft man ihre Wildform in ganz Europa seltener an, da sie gerne in der Nähe von Getreide wächst, hier jedoch im landwirtschaftlichen Bereich meist entfernt wird. Die Kamille wird gerne bei Entzündungen und Schmerzen eingesetzt, aber auch wegen ihren fiebersenkenden, beruhigenden, antibakteriellen und antiseptischen Eigenschaften geschätzt. Zudem soll sie das Immunsystem stärken, die Wundheilung fördern und bei Erkrankungen der Atemwege und des Verdauungstraktes hilfreich sein.

Wissenschaftlicher Name: Matricaria chamomilla oder Matricaria recutita

Verwendeter Pflanzenteil: Kamillenblüten

Inhaltsstoffe: Ätherische Öle vor allem Chamazulen und Bisabolol, Flavonoide, Gerbstoffe, Kumarin, Schleimstoffe

Kerbel

Kerbel gehört zur Familie der Doldenblütler und ist eher als Küchenkraut bekannt. Ursprünglich aus Osteuropa und den östlichen Mittelmeerländern nach Mittel- und Westeuropa gebracht, wächst die Kulturform mittlerweile in ganz Europa. Er ist nah verwandt mit weiteren wichtigen Kräutern wie Petersilie und Dill und soll entzündungshemmende und stoffwechselfördernde Eigenschaften haben.

Wissenschaftlicher Name: Anthriscus cerefolium var. cerefolium

Verwendeter Pflanzenteil: Blätter mit Stielanteil

Inhaltsstoffe: Ätherische Öle vor allem Estragol, Bitterstoffe, Glykoside, Carotin, Vitamin C, Eisen

Knoblauch

Durch eine Studienveröffentlichung der Veterinärpharmakologie und –toxikologie Zürich kommt Knoblauch immer wieder in die Negativ-Schlagzeilen:

Dort wird angegeben, dass eine toxische Dosis entsteht, wenn der Hund 7 Tage lang täglich 1.25 ml/kg Körpergewicht Knoblauchextrakt oder 5g/kg Körpergewicht ganzen Knoblauch bekommt. Diese Information findet man allerdings erst, wenn man genauer danach sucht. (https://www.vetpharm.uzh.ch/giftdb/pflanzen/0049_tvm.htm)

Auf der Startseite über den Toxizitätsgrad von Allium sativum steht: GIFTIG bis STARK GIFTIG (https://www.vetpharm.uzh.ch/giftdb/pflanzen/0049_tox.htm). Diese Information scheint einigen Hundebesitzern schon zu reichen, um zu wissen, dass Knoblauch dem Hund nur schaden kann.

Bei der genannten Mengenangabe heißt dies für einen Hund mit einem Beispielgewicht von 15kg, dass er täglich 75g frischen Knoblauch fressen müsste. Da eine Knoblauchzehe zwischen 2-3g wiegt, sind das zwischen 25-35 Knoblauchzehen pro Tag, 7 Tage in Folge. Das würde kein Hund freiwillig fressen.

Knoblauch gehört zu einer der ältesten Heilpflanzen und wurde schon von alters her als Heil- und Stärkungsmittel verwendet. Er wird traditionell gerne bei folgenden Beschwerden eingesetzt:

• Magen-Darm-Erkrankungen mit Durchfall oder Verstopfung, Blähungen und Entzündungen vom Darm. Knoblauch tötet krankhafte Darmbakterien ab und fördert die Colibakterien (normale Darmbewohner)

• Erkrankungen der Luft- und Atemwege wie Bronchitis, Keuchhusten und Asthma

• Bei Bluthochdruck und Arterienverkalkungen, sowie Herzmuskelschwäche.

• Des Weiteren wirkt es wurmtreibend und wird in der indischen Medizin als Kräftigungsmittel eingesetzt.

Knoblauch enthält jedoch auch viele wichtige Inhaltsstoffe wie z.B. Kohlenhydrate, Eiweiße, Fett, Calcium und Phosphor, Magnesium, Eisen, Vitamin B1, B2 und C, Fermente, Inulin und das schwefelhaltige ätherische Öl Allicin. Allicin ist die Verbindung, die den Geruch vom Knoblauch verursacht und dem die gesundheitsfördernde Wirkung des Knoblauchs nachgesagt wird.

Erfahrungsgemäß kann sich die angemessene Fütterung von Knoblauch an Hunden günstig auf die Gesundheit und die Insekten- und Parasitenabwehr auswirken. In unserem Canis Plus® ist eine sehr geringe Menge an Knoblauch enthalten. Uns ist in vielen Jahren der Hundeernährung nicht eine Knoblauchvergiftung begegnet. Sie können Ihrem Hund die Canis Plus Futtersorten mit bestem Gewissen füttern.

Wissenschaftlicher Name: Allium sativum

Verwendeter Pflanzenteil: Knolle

Inhaltsstoffe: Ätherische Öle vor allem Allicin, Selen

Lavendel

Heimisch ist der Lavendel in Oberitalien und in Südfrankreich, inzwischen verschönt er aber auch die Gärten Deutschlands. Mit seinen ätherischen Ölen wirkt der Lavendel auf verschiedene Organsysteme. So z. B. kann er blähungstreibend und gallefördernd auf das Verdauungssystem wirken, krampflösend auf die Luftwege, wasserausscheidend auf die Nieren und beruhigend auf die Nerven. Sogar bei infizierten Wunden soll Lavendel antiseptisch und eiterwidrig wirken.

Wissenschaftlicher Name: Lavendula officinalis

Verwendeter Pflanzenteil: Lavendelblüten

Inhaltsstoffe: Lavendel enthält neben Ätherischen Ölen Gerbstoffe, Glykosid und Saponin

Löwenzahn

Löwenzahn ist auch unter den Namen Melkdistel, Pusteblume oder Milchdistel bekannt. Schon im Mittelalter wurde der Löwenzahn bei Gicht und rheumatischen Beschwerden eingesetzt. Auch heute ist er sehr geschätzt bei Gelenkentzündungen und Wassereinlagerungen. Löwenzahn ist beinahe überall zu finden. Er gehört zu den Korbblütlern und wird bis zu 20 cm hoch. Der Stängel enthält einen weißen milchigen Saft. Löwenzahn schmeckt eher bitter und wirkt appetitanregend. Er regt den Stoffwechsel an und wird als Tee gerne bei Leber- und Gallenbeschwerden eingesetzt sowie zur Blutreinigung und bei allgemeiner Altersschwäche.

Wissenschaftlicher Name: Taraxacum officinale

Verwendeter Pflanzenteil: Löwenzahnblätter und Stängel

Inhaltsstoffe: Löwenzahn enthält eine antibiotisch wirksame Substanz, Vitamine der B- und C-Gruppe, den Bitterstoff Taraxacin sowie Inulin. Inulin ist ein sich in Fruchtzucker umsetzendes Kohlenhydrat, dem eine spezielle Wirkung gegen Zuckerkrankheit zugeschrieben wird.

Mädesüßkraut

Mädesüßkraut zählt zu der Familie der Rosengewächse und stammt ursprünglich aus Mittel- und Osteuropa, heutzutage allerdings fast überall in Europa heimisch. Mädesüß hat eine lange Geschichte und war bereits in der Antike bekannt. Besonders geschätzt wurde es für seine schmerzlindernden, antimikrobiellen und entzündungshemmenden Eigenschaften. Auch bei Hautleiden, Kopfschmerzen und Verdauungsbeschwerden soll es unterstützend eingesetzt worden sein.

Wissenschaftlicher Name: Filipendula ulmaria

Verwendeter Pflanzenteil: Mädesüßblätter mit Stielanteil

Inhaltsstoffe: Salizylsäure, Gerbstoffe

Majoran

Der Majoran zählt zu den Lippenblütlern und ist eng mit Oregano, Thymian und Rosmarin verwandt. Hauptsächlich ist er als Küchenkraut bekannt, wird aber auch als Heilkraut sehr geschätzt. Ursprünglich soll er aus den Mittelmeergebieten Anatoliens stammen, wächst heute aber fast überall in Europa. Majoran soll antibakterielle und auch krampflösende Eigenschaften haben und wird daher gerne bei Magen- und Darmbeschwerden eingesetzt. Zudem soll er ein wurmfeindliches Darmmilieu fördern.

Wissenschaftlicher Name: Origanum majorana

Verwendeter Pflanzenteil: Majoranblätter mit Stielanteil

Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Bitterstoffe, Flavonoide, Gerbstoffe

Malve

Malven bilden eine eigene Pflanzenordnung und auch eine eigene Pflanzenfamilie – die Malvengewächse. So ist die Malve beispielsweise mit dem Kakao verwandt. Durch die enthaltenen Schleimstoffe werden Malvenblätter gerne eingesetzt bei Erkältungsbeschwerden und Husten. Ihr werden allerdings auch antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften nachgesagt.

Wissenschaftlicher Name: Malva sylvestris

Verwendeter Pflanzenteil: Malvenblätter mit Stielanteil

Inhaltsstoffe: Schleimstoffe, Ätherische Öle, Gerbstoffe

Melisse

Die Melisse zählt zur Familie der Lippenblütler und ist ursprünglich eine südeuropäische Pflanze. Sehr typisch für die Melisse ist der zitronenartig-frische Geruch, der beim Zerreiben der Blätter entsteht. Empfohlen wird die Melisse bei allerlei Unruhezuständen, denn sie soll zur Beruhigung des Nervensystems beitragen und bei Schlafstörungen, Reizbarkeit und Unruhe helfen. Doch auch antibakterielle, virushemmende und schmerzstillende Eigenschaften werden ihr nachgesagt.

Wissenschaftlicher Name: Melissa officinalis

Verwendeter Pflanzenteil: Melissenblätter mit Stielanteil

Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe

Gewürznelkenbaum

Der immergrüne Gewürznelkenbaum ist eine Pflanzenart in der Familie der Myrtengewächse und wird bis zu 20m hoch. Die Pflanze ist auf den Molukken und südlichen Philippinen heimisch, wird aber auch in Ostafrika und Südamerika kultiviert. Die Gewürznelken, auch Nelken genannt, sind die so bekannt duftenden Blütenknospen, die beim Trocknen die bräunlich, rote Farbe annehmen. Man sagt ihnen antientzündliche, wurmtreibende, verdauungsfördernde und krampflösende Wirkung nach.

Wissenschaftlicher Name: Syzygium aromaticum

Verwendeter Pflanzenteil: Samen

Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Gerbstoffe, Phenolcarbonsäuren, Flavonoide

Oreganum

Oregano gehört zur Familie der Lippenblütler und ist als Küchenkraut sehr beliebt und bekannt. Ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet, wird Oregano mittlerweile weltweit da angebaut, wo es möglich ist. Oregano ist als Küchenkraut in der mediterranen Küche unverzichtbar. Oregano werden antibakterielle und teilweise antivirale Eigenschaften zugeschrieben. Er soll bei Verdauungsbeschwerden helfen und zusätzlich den Appetit anregen.

Wissenschaftlicher Name: Origanum vulgare

Verwendeter Pflanzenteil: Oreganumblätter mit Stielanteil

Inhaltsstoffe: Ätherische Öle vor allem Carvacrol, Thymol und Cymol, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Flavonoide, Saponine

Petersilie

Die Petersilie gehört zu den bekanntesten Küchenkräutern. Selbst bei den antiken Griechen wurde die Petersilie aufgrund ihrer harntreibenden Wirkung und als Hilfe bei Verletzungen wie Quetschungen, Geschwüren und Mückenstichen verwendet. Die Petersilie ist ein Doldenblütler und hat möhrenähnliche Pfahlwurzeln. Sie ist eine mehrjährige Pflanze, die sogar bis über einen Meter hoch werden kann. Sie kann wichtige Unterstützung bei Infektionen und Abwehrschwäche leisten, die Blutbildung fördern und ist noch dazu ein reichhaltiger Mineralienlieferant. Auch Nieren und Blutgefäße sollen durch Petersilie gefördert werden.

Wissenschaftlicher Name: Petroselinum crispum

Verwendeter Pflanzenteil: Petersilienblätter mit Stielanteil

Inhaltsstoffe: Petersilie hat einen bemerkenswert hohen Gehalt an Eiweiß, Mineralien wie Calcium, Eisen und Provitamin A und B 1, B2, Vitamin E und Folsäure. Bereits 5 g Blattpetersilie decken den Tagesbedarf an Provitamin A und Vitamin C.

Salbei

Der Salbei wurde früher auch als Bakterientöter bezeichnet. Hauptsächlich wird Salbei in Gärten gezogen, verwildert kommt er nur noch ganz selten vor. Salbei ist sehr ausdauernd. Bereits im Altertum war Salbei als Heilmittel sehr geschätzt. Salbei kann als Aufguss bakterientötend wirken. Er kann daher bei Wunden eine schnelle Heilung fördern. Innerlich kann Salbei schweißhemmend wirken.

Wissenschaftlicher Name: Salvia officinalis

Verwendeter Pflanzenteil: Salbeiblätter mit Stielanteil

Inhaltsstoffe: Ätherische Öle mit Salviol, Cineol, Kampfer, Gerbstoffen und Harzen

Spitzwegerich

Der Spitzwegerich zählt zur Familie der Wegerichgewächse und war ursprünglich nur in Europa beheimatet. Heute ist er weltweit verbreitet. Durch die vielen verschiedenen Inhaltsstoffe, wird er bei zahlreichen Beschwerden, insbesondere im Bereich der Haut, bei Insektenstichen, Sonnenbrand oder zur Förderung der Wundheilung, eingesetzt. Ihm werden zudem entzündungshemmende, reizlindernde und teilweise antivirale Eigenschaften nachgesagt. Auch bei Beschwerden der Atemwege wird er empfohlen.

Wissenschaftlicher Name: Plantago lanceolata

Verwendeter Pflanzenteil: Blätter mit Stielanteil

Inhaltsstoffe: Aucubin, Schleimstoffe, Gerbstoffe, Flavonoide, Kieselsäure

Thymian

Thymian gehört zur Familie der Lippenblütengewächse und ist nicht nur als Küchenkraut, sondern auch als Heilkraut bekannt. Auf Grund der enthaltenen Ätherischen Öle werden ihm antibakterielle und teilweise antivirale Eigenschaften zugeschrieben – daher soll er hilfreich sein bei allerlei Beschwerden der Atemwege und auch die Magen- und Gallensaftproduktion anregen. Durch seine verdauungsfördernden Eigenschaften soll er ein Milieu im Darm fördern, welches Parasiten wie Würmer meiden und auch äußerlich die Parasitenabwehr unterstützen.

Wissenschaftlicher Name: Thymus vulgaris

Verwendeter Pflanzenteil: Thymianblätter und -blüten

Inhaltsstoffe: Ätherische Öle vor allem Thymol, Carvacrol, Borneol, Saponine, Flavonoide, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Vitamin C

Tulsikraut

Tulsi ist auch als Indisches Basilikum bekannt und gehört zur Familie der Lippenblütler. Durch die zahlreichen Inhaltsstoffe werden ihm verschiedene Anwendungsgebiete zugeschrieben, vor allem bei Stress soll Tulsi hilfreich sein. Durch die enthaltenen Ätherischen Öle werden Tulsi allerdings auch antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften nachgesagt, so wird Tulsi gerne bei allerlei Beschwerden der Atemwege sowie bei grippalen Infekten empfohlen.

Wissenschaftlicher Name: Ocimum tenuiflorum

Verwendeter Pflanzenteil: Tulsiblätter mit Stielanteil

Inhaltsstoffe: Ätherische Öle vor allem Eugenol, Carvacrol, Apigenin und Linalool, Gerbstoffe, Saponine, Flavonoide

Walnuss

Die Walnuss ist ein Laubbaum und zählt zur Familie der Walnussgewächse. Die Blätter des Baumes zeigen adstringierende, antibakterielle und virale Eigenschaften und als Tee angewandt kann er bei Mund- und Rachenentzündungen hilfreich sein sowie äußerlich die Wundheilung unterstützen. Auch wurmwidrige Eigenschaften sagt man den Walnussblättern nach.

Wissenschaftlicher Name: Juglans regia L.

Verwendeter Pflanzenteil: Walnussblätter

Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, Flavonoide

Stiefmütterchen

Das wilde Stiefmütterchen gehört zur Familie der Veilchengewächse und in weiten Teilen Europas verbreitet. Schon immer wird dem wilden Stiefmütterchen eine besonders hautfördernde Eigenschaft nachgesagt, zudem soll es antibakteriell, entzündungshemmend und blutreinigend sein. Die Blätter und Blüten können die Wundheilung der Haut fördern. Außerdem können sie zur Reinigung der Nieren und bei chronischen Hautausschlägen helfen.

Wissenschaftlicher Name: Viola tricolor

Verwendeter Pflanzenteil: Blätter

Inhaltsstoffe: Flavonoide, Gerbstoffe, Alkaloide, Ätherische Öle

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